Roter Hartriegel Periploca gracea
Artikelnummer: 5072Detaillierte Produktbeschreibung
Geißblatt (Lonicera caprifolium) - ein sommergrüner, kletternder Holzgewächs aus der Familie der Geißblattgewächse. Natürlich vorkommend in Südosteuropa, auf dem Balkan, an der Schwarzmeerküste, in Italien und in Südwestasien, häufig in wärmeren Gebüschen, Auenlandschaften und an den Rändern lichter Wälder. Der Wuchs ist kräftig, die flexiblen Triebe winden sich um eine Stütze und erreichen unter guten Bedingungen üblicherweise 3–6 m, an geschützten und warmen Standorten auch mehr. Die Blätter sind gegenständig, ganzrandig, lanzettlich bis eiförmig-lanzettlich, 5–10 cm lang, während der Saison sattgrün und färben sich im Herbst gelb, orange, rot bis purpurn. Von Juni bis Juli erscheinen in den endständigen Blütenständen kleine, sternförmige Blüten mit braunviolettem Inneren und einem grünlich-gelben Rand. Der Duft der Blüten ist markant, würzig-süß, für manche Menschen sehr angenehm, für andere eher schwer. Nach der Blüte bilden sich lange, schmale Kapseln mit Samen, die einen seidigen Flaum besitzen. Die Früchte sind nicht essbar und die gesamte Pflanze einschließlich des Milchsaftes gilt als giftig. Das Geißblatt eignet sich hervorragend für Pergolen, Pavillons, Zäune, feste Spaliere und an älteren Bäumen, wo es einen schnell wachsenden grünen Sichtschutz bildet. In der Komposition harmoniert es wunderbar mit Stockrosen, Rosen, Spindelsträuchern, Ziergräsern und hell blühenden Sträuchern.
Anbau: Die Pflanze bevorzugt normale, durchlässige, humose Böden. Die Pflanze verträgt sonnige bis halbschattige Standorte, am besten geschützt vor scharfem Nordwind. In warmen Weinbauregionen und städtischen Lagen wächst sie zuverlässiger; in kühleren Regionen gedeiht sie optimal an einer Mauer, Pergola oder einer anderen warmen Stütze. Der Boden sollte eine normale Gartenerde sein – humos, durchlässig, mittelscharf und mäßig feucht, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Kurze Trockenperioden nach der Anwurzelung verträgt sie besser als dauerhafte Staunässe, in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung benötigt sie jedoch eine gleichmäßige Bewässerung. Containerpflanzen werden von April bis Oktober gepflanzt, in wärmeren Regionen auch im März und November, solange der Boden nicht gefroren ist. Als Stütze wird ein Abstand von 1,5–2 m zwischen den Pflanzen eingeplant; bei einer Pergola üblicherweise eine kräftigere Pflanze pro Pfosten. Die Wurzelzone gedeiht unter einer 5–7 cm dicken Mulchschicht. Als Düngung genügt im Frühjahr Kompost oder ein langsam wirkender Dünger für Ziergehölze. Der Schnitt erfolgt am Ende des Winters oder im frühen Frühjahr, wobei frostgeschädigte, schwache und veraltete Triebe eingekürzt und die Pflanze an der festen Stütze ausgerichtet wird. Da sie an jungen sowie kurzen Seitentrieben blüht, verträgt sie die Formgebung sehr gut. Die Frosthärte liegt laut verfügbaren Quellen etwa zwischen -18 und -23 °C, in einem geschützten Mikroklima ist sie zuverlässiger. Junge Pflanzen profitieren von einem Winterschutz durch Mulchen sowie vom Schutz der Basis bei starken Frosten.
Autor: Nikol | Revision: 24.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kletterpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900128295 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Verpackung: | Container C2 - 2 Liter, kräftiger Setzling |
| Plant Passport: | A: Periploca B: CZ-4282 C: 21/FP/0142 D: PL |
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