Rossminze - Mentha longifolia Mentha longifolia
Artikelnummer: 4974Detaillierte Produktbeschreibung
Langblättrige Minze - eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Lippenblütler, ursprünglich aus Europa, Nordafrika und Südwestasien. In der Natur besiedelt sie feuchtere Wiesen, Gräben und Ufer, im Garten verhält sie sich wie eine ausgeprägte, aufrechte Minze mit rhizomatischem Wachstum. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie normalerweise eine Höhe von 0,8–1,2 m und eine Breite von 0,6–1,0 m, bei freiem Wachstum kann sie auch breitere Kolonien bilden. Die Stängel sind vierkantig, oft dichter beblättert als bei Pfefferminze. Die Blätter sind auffallend länglich, oft graugrün bis silbrig bereift mit feinen Härchen, und verströmen beim Zerreiben einen würzigen, manchmal leicht moschusartigen Minzduft. Von Juli bis September bilden sich an den Spitzen der Stängel verzweigte, sich verjüngende Ähren mit kleinen Blüten, meist hellviolett bis weißlich. In naturnah gestalteten Pflanzungen passt sie gut zu Sonnenhut, Indianernessel, Katzenminze oder Ziergräsern. Das Laub wird frisch und getrocknet für Tees und Gewürzmischungen verwendet, in der Küche passt es auch zu Hülsenfrüchten und Fleisch, wo die Minznote trockener und weniger mentholartig wirkt als bei Pfefferminze.
Anbau: Sie gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in einem wärmeren Mikroklimat mit guter Luftzirkulation und an einem windgeschützten Ort, was das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck reduziert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem Boden, der dauerhaft leicht feucht, aber nicht staunass ist. In schwereren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberen Bestandteilen für den Wasserablauf, im Topf ist eine Drainageschicht wichtig. Ein pH-Wert von 6,0–7,5 ist ungefähr passend. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, bei Topfkultur häufiger, da der Ballen schneller austrocknet. Längere Trockenheit reduziert das Aroma und erhöht den Befall von Minzrost und Spinnmilben, daher ist die Trockenresistenz eher gering bis mittel. Die Düngung basiert auf Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer leichten Nährstoffergänzung während der Saison, bei Topfkultur schwächer, aber regelmäßig dosiert. Der Bestand wird durch Kürzen nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was die Verdichtung und ein feineres Wachstum fördert. Ältere Horste werden nach 3–4 Jahren oft durch Teilung erneuert. Eine Kompostmulchschicht stabilisiert die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Blüte der meisten Minzen erfolgt von Juli bis September, das Laub wird laufend von Mai bis September geerntet und duftet vor der Blüte am intensivsten. Die Frostbeständigkeit der ausgereiften Pflanze liegt je nach Art und Standort ungefähr zwischen -20 bis -30 °C. Im Topf besteht die Gefahr des Durchfrierens des Ballens, daher wählt man eine Isolierung des Topfes und einen geschützten Standort. Für Anfänger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome durch eine Wurzelsperre oder durch den Anbau im Topf zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren Sorten und 40–50 cm bei robusten, was ca. 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen gehören Minzrost, Mehltau und Blattfleckenkrankheiten, bei den Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, insbesondere bei Trockenheit und dichtem Bestand.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 03.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900337581 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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