Rosskastanie 'Monstrosa' Aesculus hippocastanum 'Monstrosa'

Artikelnummer: 71661
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Seltener, laubabwerfender Zierkultivar, geschätzt für seinen bizarren, unregelmäßigen Wuchs sowie die auffallend deformierten Blätter und Triebe. Er gehört zu den Sammlerraritäten, die durch ihr unkonventionelles Aussehen und einen originellen Habitus bestechen. Er erreicht eine Höhe von etwa 2–5 m und eine Breite von 2–4 m. Der Wuchs ist langsam bis mäßig langsam und bildet eine dichte, unregelmäßige Krone, wobei jede Pflanze eine einzigartige Form besitzt. Der größte Schmuck sind die handförmig zusammengesetzten Blätter, die verkürzt, gewellt oder unterschiedlich deformiert sein können. Während der Vegetationsperiode weisen sie eine frisch- bis dunkelgrüne Farbe auf und färben sich im Herbst gelb bis gelbbraun. Die Blüte erfolgt im Mai mit weißen Blüten, die gelbe bis rötliche Flecken aufweisen, wobei der Blütenstand weniger üppig ausfällt als bei der Grundart. Früchte bilden sich nur sporadisch. Er eignet sich hervorragend als Solitärpflanze für botanische Gärten, Arboreten sowie kleinere Privatgärten, in denen seine ungewöhnliche Form und die originelle Belaubung besonders zur Geltung kommen.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Rosskastanie 'Monstrosa' - ein seltener, sommergrüner Zierkultivar, der durch seinen bizarren, unregelmäßigen Wuchs sowie auffällig deformierte Blätter und Triebe besticht. Sie gehört zu den Sammlerstücken, die vor allem wegen ihres außergewöhnlichen Aussehens kultiviert werden. Dank des langsamen Wachstums eignet sie sich besonders für kleinere Gärten, dendrologische Sammlungen oder als solitärer Blickfang. Sie wächst als kleiner Baum oder größerer Strauch mit einer unregelmäßigen, dichten und oft bizarr verzweigten Krone. Sie erreicht in der Regel eine Höhe von 2 bis 5 m und eine Breite von 2 bis 4 m. Das Wachstum ist langsam bis mittel-langsam, wobei jede Pflanze einen originellen Habitus entwickelt. Der größte Schmuck sind die handförmig zusammengesetzten Blätter, die oft verkürzt, unregelmäßig geformt, gewellt oder teilweise deformiert sind. Das Erscheinungsbild kann zwischen den einzelnen Trieben variieren, was den einzigartigen Charakter des Kultivars unterstreicht. Während der Vegetationsperiode sind sie frisch bis dunkelgrün, im Herbst färben sie sich in Nuancen von Gelb bis Gelbbraun. Die Blüte erfolgt im Mai, jedoch weniger üppig als bei der Grundart. Der Blütenstand besteht aus aufrechten Rispen mit weißen Blüten, die gelbe bis rötliche Flecken aufweisen. Bei einigen Exemplaren kann die Blüte unregelmäßig oder schwächer ausfallen. Nach der Blüte können stachelige grüne Kapseln mit glänzenden braunen Samen entstehen, wobei deren Ansatz oft spärlich und unregelmäßig ist. Sie eignet sich als Sammler-Solitär in botanischen Gärten, Arboreten, botanischen Sammlungen oder als außergewöhnliche Dominante in einem kleineren Garten. Am besten kommt sie an einem freien Standort zur Geltung, wo ihre originelle Form und die untypische Belaubung voll gewürdigt werden können.

Rosskastanie - auch bekannt als Pferdekastanie. Ein bis zu 30 m hoher Baum. Die Krone ist breit, kugelartig geformt und sehr dicht. Der Stamm ist meist eher kurz. Die Rinde ist braun und dünn. Die Knospen sind klebrig. Die handförmigen Blätter bestehen aus 5–7 Einzelblättern und können eine Länge von bis zu 20 cm erreichen. Sie haben eine dunkelgrüne Farbe und färben sich im Herbst gelbbraun. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni mit weißen Blüten, die in aufrechten Rispen angeordnet sind. Die Frucht ist eine bis zu 6 cm große, stachelige Kapsel mit 1 bis 3 Samen (Kastanien). Sie wird häufig für Parkpflanzungen verwendet. Eine geschätzte Honigpflanze. Winterhart.

Pflege: Er gehört zu den zuverlässigsten Bäumen für den Halbschatten sowie lichten Schatten, wo seine Sommerblüte voll zur Geltung kommt und der Boden gleichzeitig vor Überhitzung geschützt ist. Am besten gedeiht sie an einem windgeschützten Standort mit gestreutem Licht, auf tiefgründigen, humosen und mäßig feuchten Böden mit guter Drainage und einem pH-Wert von etwa 5,5–7. Kurzfristige Trockenheit wird in der Regel vertragen, aber lang anhaltend staunasse, schwere Böden führen zu Wachstumsrückgang und Austrocknung der Triebe. In trockeneren Lagen ist es ratsam, unter dem Strauch eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost zu halten, die die Wurzeln in der oberen Bodenschicht schützt und die Wasserverdunstung reduziert. Setzlinge des Zwergkastanienbaums werden am besten im Frühjahr oder Herbst gepflanzt, mit Platz für späteres Wachstum, etwa 1,5–2 m von benachbarten Sträuchern entfernt. Der Rückschnitt ist minimal, hauptsächlich werden trockene oder beschädigte Triebe entfernt, bei älteren Pflanzen kann die Krone schrittweise ausgelichtet werden. Die Art ist unter den Bedingungen der Tschechischen Republik gut frostbeständig, etwa bis −25 bis −28 °C, junge Pflanzen schätzen jedoch in den ersten Wintern eine leichte Laubmulchschicht. In gesundem Boden und bei gleichmäßiger Bewässerung ist sie relativ widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, nur in trockenen Sommern können Blattflecken oder vorzeitiger Blattfall auftreten. Der Zwergkastanienbaum lässt sich gut mit Rhododendren, Azaleen, Hortensien, japanischen Ahornen und schattenliebenden Stauden wie Funkien, Farnen oder Storchschnäbeln kombinieren und bildet ein stabiles Gerüst von Pflanzungen mit langfristiger Wirkung.

Autor: Kamila | Revision: 02.07.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Rosskastanien (Aesculus)
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Aesculus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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