Rosmarin-Weide 'Tiny Pearls' Salix rosmatinifolia 'Tiny Pearls'
Artikelnummer: 127684Detaillierte Produktbeschreibung
Vrba rozmarýnolistá 'Tiny Pearls' – ein Zierkultivar der Rosmarinblättrigen Weide, der in Polen aus dem natürlichen Bestand dieser Art ausgewählt wurde. In einem polnischen Wettbewerb für Pflanzenneuheiten wurde sie als kompakter Strauch mit außerordentlich reichhaltiger Blütenpracht vorgestellt. Die ursprüngliche Salix rosmarinifolia wächst in Mittel- und Osteuropa auf feuchten Wiesen, in Mooren und in natürlichen Gebüschen, wo sie fein verzweigte Sträucher mit schmalen Blättern bildet. Der Kultivar 'Tiny Pearls' erreicht eine Höhe von etwa 1,5–2 m und eine ähnliche Breite. Der Habitus ist sehr dicht, polsterartig bis rundlich und besteht aus einer Vielzahl dünner, feiner Triebe. Die Blätter sind schmal, länglich, auf der Oberseite satt- bis frischgrün, auf der Unterseite gräulich und fein filzig. Den größten Zierwert entfaltet sie sehr früh, meist im Februar bis März, wenn an den Trieben eine große Menge kleiner, kugeliger Kätzchen erscheint. Diese sind silbrig-grau, kurzzeitig leicht rosig überliehene und erinnern an den dünnen Zweigen an Perlen oder Tautropfen. Dank des frühen Blühzeitpunkts sorgt der Kultivar für einen vorfrühlingshaften Effekt, noch bevor die meisten Sträucher austreiben. Die Zweige mit den Kätzchen eignen sich hervorragend als Schnittmaterial für natürliche Arrangements. Im Garten kommt sie besonders gut zur Geltung am Teich, auf einer feuchteren Wiese, in einer natürlichen Gruppe, zusammen mit Binsen, Schwertlilien, Blutweiderich, Ampfer, Schneebällen und feinen Gräsern.
Pflege: Als Standort wird volle Sonne bis Halbschatten empfohlen. Volle Sonne fördert ein dichtes Wachstum, einen reichen Kätzchenansatz und eine schöne Zeichnung der feinen Triebe. Der Boden sollte durchlässig bis mittelschwer, humos und frisch feucht bis feucht sein, ohne langfristig auszutrocknen. Ein geeigneter pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5; sie gedeiht gut in gewöhnlicher Gartenerde mit ausreichend Feuchtigkeit. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. Für Solitärpflanzungen wird ein Raum von 2 m gelassen, in Gruppen 1,2–1,5 m und in lockeren, natürlichen Hecken 1–1,2 m. Bei einer flächigen Bepflanzung wird 1 Pflanze pro 2–3 m² verwendet. Nach dem Pflanzen wird regelmäßig gegossen, bis die Pflanze angewurzelt ist. Ältere Sträucher vertragen kurzzeitige Trockenheit besser als frisch gepflanzte Pflanzen, sind aber in feuchterem Boden dichter und voller. Mulch aus Rinde, Hackschnitzeln oder Laub reduziert die Verdunstung und schützt die Wurzelzone. Der Schnitt erfolgt nach der Blüte oder im frühen Frühjahr. Ein leichter Rückschnitt fördert die Dichte, ältere Äste werden schrittweise an der Basis entfernt. Ein starker Rückschnitt ist möglich, sollte aber bei jungen Pflanzen graduell erfolgen, um den natürlichen Perleffekt der Kätzchen zu bewahren. Die Winterhärte liegt bei etwa −25 bis −30 °C. Mögliche Probleme können Blattläuse, Gallwespen, Raupen, Schildläuse, Weidenrost, Blattfleckenkrankheiten, Mehltau und Krebsnekrosen an den Trieben sein. In trockenem Boden verlieren die Blätter schnell ihre Frische, daher ist ein feuchterer Standort im Garten empfehlenswerter.
Autor: Kristýna | Revision: 25.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weiden (Salix) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Salix B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
