Rose 'Nervia' - eine moderne Beetrose (Floribunda) aus deutscher Züchtung der Firma Kordes. Sie gehört zu den außerordentlich gesunden und reich blühenden Sorten, die durch ihre zartrosanen, nostalgischen Blüten, einen kompakten Wuchs und eine hervorragende Krankheitsresistenz bestechen. Dank ihrer eleganten Optik eignet sie sich sowohl für romantische als auch für moderne Gartenpflanzungen. Sie wächst als kompakter, dicht verzweigter Strauch, üblicherweise 80 bis 100 cm hoch und etwa 50 bis 70 cm breit. Der Habitus ist aufrecht, regelmäßig und gut belaubt. Die Blätter sind dunkelgrün, glänzend und außergewöhnlich gesund, mit einer hohen Resistenz gegen Sternrußtau und Mehltau. Die Blüten erscheinen von Juni bis zu den ersten Frösten in mehreren, sehr reichen Wellen. Die Blüten sind gefüllt bis sehr gefüllt, haben einen Durchmesser von 6 bis 8 cm und bilden romantische Röschen, die an historische Rosen erinnern. Die Blütenfarbe reicht von zartrosa bis helles Altrosa, oft mit einem leicht helleren Zentrum. Die Blüten erscheinen in größeren Blütenständen und wirken außerordentlich elegant. Der Duft ist zart bis mittelschwer, süß und angenehm, mit klassischen Rosen- und leicht fruchtigen Noten. Sie eignet sich für Rosenbeete, romantische und ländliche Gärten, in gemischten Staudenpflanzungen sowie als Solitär oder in Gruppenkompositionen. Sie lässt sich wunderbar mit Lavendel, Santana, Storchschnabel, Salbei und anderen Stauden in blauen, violetten oder weißen Farbtönen kombinieren.
Anbau: Für den Anbau eignet sich ein vollsonniger Standort mit guter Luftzirkulation, geschützt vor kalten Nordwinden. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos, durchlässig, nährstoffreich und hat einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert von 6,0-6,8. Die Pflanzen werden im Frühjahr oder Herbst gepflanzt, mit einem Abstand von etwa 40-50 cm, was ungefähr 4-5 Sträuchern je Quadratmeter entspricht. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, insbesondere während der Einwurzelungsphase und bei sommerlicher Trockenheit, ohne lang anhaltende Staunässe. Gedüngt wird während der Vegetationsperiode mit speziellen Rosendüngern. Der Schnitt konzentriert sich auf das Entfernen schwacher und beschädigter Triebe im Frühjahr und auf die Beibehaltung des aufrechten Habitus. Die Sorte ist bis etwa -23 °C frostbeständig, in kälteren Regionen wird empfohlen, den Fuß des Strauchs mit Erde oder Kompost anzuhäufen. Die Resistenz gegen gängige Rosenkrankheiten ist gut, unter ungünstigen Bedingungen können Mehltau oder Sternrußtau auftreten. Der wurzelnackte Rosensetzling sollte für 12 bis 24 Stunden in einen Eimer mit Wasser getaucht werden. Vor dem Einweichen werden die Wurzeln der Pflanze gekürzt und die Triebe auf 1-3 Knospen gestutzt (bei Pflanzung im Frühjahr sollte bei Herbstpflanzung der Schnitt bis zum Vorfrühling verschoben werden). In der Zwischenzeit wird ein etwa 60 cm tiefes Loch gegraben, dessen Boden und Seiten gründlich mit einer Gabel gelockert und Rosenerde oder gut verrotteter Kompost hinzugefügt. Anschließend pflanzen wir die Pflanze etwa 5 cm tiefer, als sie beim Züchter wuchs (wir orientieren uns an der gut sichtbaren Veredelungsstelle, die nach dem Pflanzen im Boden sein muss).
Mehr unter: Anleitung zur Rosenpflege
Autor: Kamila | Überarbeitung: 18.06.2026
