Römische Minze 'Romana' Mentha nepetella 'Romana'

Artikelnummer: 135675
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Würzige Mentuccia zu Artischocken, Pilzen und Fleisch, verträgt trockenere Standorte. Römische Minze 'Romana' ist eine im Handel geführte Sorte des mediterranen Küchenkrauts, das als Mentuccia romana bekannt ist und botanisch der Gattung Bergminze nahesteht. Sie bildet kompakte Büsche von etwa 40–60 cm Höhe und ähnlicher Breite, die Blätter duften nach Minze, Oregano und Lakritz. Von Juli bis September erscheinen kleine weiße bis hellfliederfarbene Blüten. Für den Anbau eignen sich volle Sonne und ein leichter, durchlässiger Boden mit höherem Kalkgehalt bei einem pH-Wert von etwa 7–8.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Römische Minze 'Romana' - in Kräutersortimenten erscheint sie unter den Namen Nepetella, Nepitella oder Mentuccia romana. Botanisch entspricht sie der Kleinblütigen Bergminze, also Clinopodium nepeta, einer aromatischen Staude aus der Familie der Lippenblütler, die aus dem Mittelmeerraum und den angrenzenden Gebieten Südeuropas stammt. Sie bildet dichte, leicht verholzende Horste von meist 40–60 cm Höhe und Breite mit kleinen graugrünen bis grünen Blättern, die beim Zerreiben einen würzigen Duft zwischen Minze, Dost und Lakritz freisetzen. Von Juli bis September erscheinen lockere Rispen kleiner, zweilippiger Blüten bis 1 cm, meist weiß bis hellfliederfarben, die Bestäubern Nektar bieten. Blätter und Blüten werden frisch oder getrocknet verwendet, in der italienischen Küche vor allem zu Artischocken, Pilzen, Gemüse, Lamm und Tomatensaucen. Die Blatternte erfolgt von Mai bis September und ist kurz vor der Vollblüte am aromatischsten, die Blüten werden laufend während der Blütezeit gesammelt. Das Aroma ist feiner als bei der Pfefferminze und entwickelt unter warmen Bedingungen einen ausgeprägteren, warm-würzigen Ton. Im Garten findet sie Verwendung in Kräuterbeeten, in Kiespflanzungen und in Gefäßen in der Nähe der Küche. Der Duft der Blätter ist schon bei Berührung angenehm, deshalb wird sie gern an Wegränder und Sitzplätze gepflanzt, wo sich das Aroma bei jeder Bewegung entfaltet. Gut kombinieren lässt sie sich mit Thymian, Salbei, Lavendel und niedrigen Ziergräsern.

Anbau:  Sie gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in einem wärmeren Mikroklima mit guter Luftzirkulation und an geschützter Lage, die das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck verringert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem, dauerhaft leicht feuchtem, aber nicht staunassem Boden. In schweren Lehmböden bewährt sich eine Beimischung von Kompost und gröberem Material für den Wasserabzug, im Gefäß ist eine Drainageschicht wichtig. Als Richtwert eignet sich ein pH-Wert von 6,0–7,5. Gegossen wird regelmäßig, bei Topfkultur häufiger, da der Ballen schneller austrocknet. Längere Trockenheit mindert das Aroma und fördert Minzrost und Spinnmilben, daher ist die Trockenheitsverträglichkeit eher gering bis mittel. Die Düngung beruht auf Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer mäßigen Nährstoffergänzung während der Saison, im Gefäß auf schwächeren, aber regelmäßigen Gaben. Der Bestand wird durch Rückschnitt nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was die Verzweigung und einen feineren Neuaustrieb fördert. Ältere Horste werden nach 3–4 Jahren häufig durch Teilung verjüngt. Eine Mulchschicht aus Kompost hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Blütezeit der meisten Minzen fällt in den Juli–September, das Laub wird laufend von Mai bis September geerntet und duftet vor der Blüte am stärksten. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt je nach Art und Standort bei etwa -20 bis -30 °C, im Gefäß besteht die Gefahr, dass der Ballen durchfriert, daher empfiehlt sich eine Isolierung des Topfes und ein geschützter Platz. Für Einsteiger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome durch eine Wurzelsperre oder durch Kultur im Gefäß zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren und 40–50 cm bei kräftigeren Typen, was rund 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen gehören Minzrost, Echter Mehltau und Blattflecken, an Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, vor allem bei Trockenheit und zu dichtem Bestand.

Autor: Kristýna | Revision: 19.02. 2026 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kräuter & Heilpflanzen
EAN: 2284900502552
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Juli, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0074 D: IT

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