Rispiges Schleierkraut 'Schneeflocke' Gypsophila paniculata 'Schneeflocke'
Artikelnummer: 100165Produktdetailbeschreibung
Rispiges Schleierkraut 'Schneeflocke' - eine beliebte, reizvolle Staude, die vielen als „Brautschleier“ bekannt ist. Die ausdauernde, mit einer Pfahlwurzel versehene Staude stammt von offenen Standorten Eurasiens, wo sie auf sandigen bis kalkhaltigen Böden mit raschem Wasserabzug wächst. Die Sorte 'Schneeflocke' syn. 'Snowflake' ist eine traditionelle weiße, gefülltblühende Sorte, die im Garten kräftigere, dicht verzweigte Horste bildet. Ausgewachsen erreicht sie meist 80–100 cm Höhe und 50–70 cm Breite, die Blätter sind schmal und graugrün, die Blütenstände bilden üppige, fein verzweigte Rispen. Die Blüte konzentriert sich meist auf Juli und August, wenn an den Triebspitzen Tausende kleiner weißer, gefüllter Blüten erscheinen, die der Pflanze ein leichtes, nebelhaftes Aussehen verleihen. Die Blüten werden für frische Sträuße wie auch für Trockengestecke verwendet, die Stiele sind fest genug für den Schnitt und behalten nach dem Trocknen ihre Form. Im Beet wirkt die Pflanze als heller „Füller“ zwischen Rosen, Pfingstrosen, Rittersporn, Ziergräsern oder Lavendel. Die Blüten locken kleine Bestäuber an, beim Umgang mit der Pflanze können bei empfindlichen Personen jedoch Hautreizungen auftreten.
Anbau: Die besten Ergebnisse bringen volle Sonne, eine geschützte Lage und leichter, sehr durchlässiger Boden mit Kiesdrainage, idealerweise mit Kalkbeimischung. Der geeignete pH-Wert liegt neutral bis alkalisch, etwa bei 6,8–8,0. Gegossen wird sparsam, nach dem Einwurzeln vertragen die Pflanzen Trockenheit, ein Risiko stellen dagegen winterliche Nässe und Bodenverdichtung dar, die Wurzelhals- und Stängelfäulen fördern. Als einfache Vorbeugung bewährt sich ein mineralischer Mulch aus feinem Kies, der den Wurzelhals trocken hält und das Verspritzen von Erde auf die Blätter vermindert. Die Düngung fällt in der Regel mäßig aus, auf mageren Böden genügt im Frühjahr eine kleine Menge Kompost, Überdüngung mit Stickstoff fördert weichen Wuchs. Nach der Blüte kann der Bestand leicht zurückgeschnitten werden, was eine dichtere Verzweigung fördert. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, in Gefäßen sind ein Abzugsloch und ein mineralisches Substrat wichtig, etwa eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kies. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen reicht bis -34 °C, dennoch helfen auf schweren Böden ein Winterschutz gegen direkte Durchnässung und eine erhöhte Pflanzstelle. Unter normalen Bedingungen wird das Schleierkraut selten von Schädlingen befallen, an vernässten Standorten können jedoch Pilzkrankheiten am Wurzelhals auftreten. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Wurzelschnittlinge. Bei flächiger Pflanzung rechnet man mit etwa 7–9 Pflanzen pro m², was einem Abstand von rund 25–30 cm entspricht.
Autor: Kristýna | Revision: 28.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | 2284900217807 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Gypsophilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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