Rippenfarn - Blechnum spicant Blechnum Spicant
Artikelnummer: 0665Detaillierte Produktbeschreibung
Kammfarn - immergrüner Farn mit zirkumborealer Verbreitung, in Europa wächst er vom Atlantik bis zu den Karpaten und reicht bis nach Nordafrika, Ostasien und in den Westen Nordamerikas. In der Tschechischen Republik kommt er natürlicherweise in feuchteren, schattigen Nadel- und Laubwäldern vor, oft in Fichten- und Kiefernwäldern auf sauren Böden, von den Niederungen bis in voralpine und alpine Lagen. Er bildet keine Blüten, seine Zierde liegt hauptsächlich in der Struktur der Blätter und seinem kompakten Wuchs. Typisch sind zwei Blattarten: die unfruchtbaren Blätter bilden eine niedrige, fächerförmig ausgebreitete Rosette und überwintern oft mit sattgrüner Farbe, während die fruchtbaren Blätter aus der Mitte der Rosette aufrecht wachsen, schmaler sind und im Sommer auf der Unterseite längliche Reihen von Sori tragen, wobei die Sporen normalerweise von Juli bis September reifen. Die Blätter sind ledrig, glänzend, dunkelgrün und in der Regel 30–50 cm lang. Im ausgewachsenen Zustand bildet er einen Horst von etwa 30–50 cm Höhe und 40–60 cm Breite, die Etablierung des Bestandes erfolgt langsam im Laufe von 5–10 Jahren. Im Garten wirkt er als ruhiger, immergrüner Akzent im Unterwuchs, zu Rhododendren und Eriken, zwischen Bergenien, Purpurglöckchen, Elfenblumen oder Storchschnäbeln im Schatten. In naturnahen Pflanzungen fügt er sich gut zu Steinen und verrottendem Holz, wo die feine Zeichnung des „Kamms“ und die winterliche Blatttextur zur Geltung kommen.
Anbau: Gedeiht am besten im Schatten bis Halbschatten, in humosem, gleichmäßig feuchtem und gut durchlässigem Boden, der nicht in die Tiefe austrocknet. Bevorzugt einen sauren bis schwach sauren pH-Wert von etwa 4,5–6,5 und verträgt auf Dauer weder kalkhaltige Erde noch hartes Gießwasser. Ein geschütztes Mikroklima ohne austrocknenden Wind ist vorteilhaft, insbesondere im Frühjahr während des Austriebs neuer Blätter. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in Waldbeeten bewährt sich ein Abstand von 30–40 cm, also etwa 6–9 Pflanzen pro m². Nach der Pflanzung ist eine gleichmäßige Bewässerung wichtig, später verträgt sie kurze Trockenperioden nur im Schatten, bei sonnigen Episoden verschlechtert sich die Blattqualität schneller. Gedüngt wird üblicherweise mit Kompost oder Laubkompost, die Zugabe von Nadelstreu oder Torf hilft, die Säure zu erhalten. Eine pflegende Mulchschicht aus Laub stabilisiert die Feuchtigkeit und verhindert die Überhitzung der Wurzeln. Die Kultur im Topf ist in kühleren Halbschattenlagen möglich, geeignet ist ein luftiges Substrat für Moorbeetpflanzen mit einer Drainageschicht am Boden und regelmäßiger, aber sparsamer Bewässerung. Die Teilung der Horste erfolgt im Frühjahr. Ausgewachsene Pflanzen sind unter den Bedingungen der Tschechischen Republik bis ca. -29 °C frosthart, junge Anpflanzungen schützt eine Laubschicht. Gesundheitliche Probleme können gelegentlich Blattflecken oder Rosterscheinungen verursachen, insbesondere bei dichter Bepflanzung und lang anhaltender Benetzung des Laubes. Im Gegensatz zu einigen zartblättrigen Farnen ist sie für Schnecken weniger attraktiv und widersteht erfahrungsgemäß oft auch dem Verbiss durch Wildtiere.
Autor: Nikol | Revision: 19.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne |
|---|---|
| EAN: | 2284900090431 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 30-50 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Grün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Blechnum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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