Riesen-Alant Inula magnifica
Artikelnummer: 53955 3114 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Riesen-Alant - stattliche ausdauernde Staude aus der Familie der Korbblütler, die wegen ihres mächtigen Wuchses, der großen Blätter und der auffälligen gelben Blütenkörbe kultiviert wird. Die Art stammt aus dem Kaukasus und Westasien, wo sie auf feuchteren Bergwiesen, an Waldrändern und auf nährstoffreicheren Böden wächst. Im Garten bildet sie einen kräftigen Horst mit aufrechten, oft rötlich bis purpurn überlaufenen Stängeln und großen, behaarten, eiförmigen Blättern. Das Laub erreicht etwa 80–120 cm, zur Blütezeit wird die Pflanze meist 150–200 cm hoch, in nährstoffreichem und feuchterem Boden auch etwas höher. Die Horstbreite beträgt 80–100 cm. Von Juli bis August erscheinen an verzweigten Stängeln große gelbe Blütenkörbe mit etwa 10–15 cm Durchmesser. Schmale Zungenblüten umgeben eine sattgelbe Mitte, die Blütenstände erinnern an lockere Sonnenblumen mit natürlicherer, botanischer Zeichnung. Die Blüten locken Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und weitere Insekten an. Der Riesen-Alant eignet sich für den Hintergrund großer Staudenbeete, für Zäune, Wasseranlagen, die Ränder feuchterer Wiesen, naturnahe Pflanzungen und als solitärer Akzent. Gut kombinieren lässt er sich mit Chinaschilf, Pfeifengras, Mädesüß, Wasserdost, Taglilien, Storchschnabel, Astern, Sonnenhut, Gilbweiderich und violett blühenden Stauden. Die Blüten können für die Vase geschnitten und für naturnahe Dekorationen getrocknet werden. In der verwandten Gattung Alant werden einige Arten traditionell in der Pflanzenheilkunde genutzt, diese Art wird jedoch vor allem als Zierstaude kultiviert.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Pflanze zuverlässig, sofern sie ausreichend Platz, Sonne und einen Boden erhält, der im Sommer nicht zu stark austrocknet. Am besten gedeiht sie in voller Sonne bis lichtem Halbschatten an einem luftigen Standort, geschützt vor starkem Wind, der die hohen Stängel umwerfen kann. Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich, humos, lehmig bis tonig-lehmig, feucht, aber durchlässig sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,8. Neutrale bis schwach alkalische Reaktion wird ebenso vertragen wie vorübergehend schwerer Boden, anhaltende Staunässe im Winter ist jedoch ungeeignet. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai und von September bis Oktober. In Gruppen werden je nach gewünschter Wirkung 1–3 Stk pro m² gesetzt, der empfohlene Pflanzabstand beträgt 70–100 cm. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig. Ältere Pflanzen überstehen kurze Trockenheit, bei längerer sommerlicher Dürre verlieren sie jedoch an Standfestigkeit und Blütengröße. Im Frühjahr wirken Kompost oder ein langsam wirkender Staudendünger förderlich. An exponierten Standorten empfiehlt sich eine Stütze noch vor der Blüte. Verblühte Stängel können entfernt oder für Samen und Winterstruktur stehen gelassen werden. Im Frühjahr werden die trockenen Teile bodennah zurückgeschnitten. Die Winterhärte ist hoch, bis etwa −30 °C. Krankheiten treten selten auf, in feuchten und dichten Beständen können Echter Mehltau, Blattflecken oder Schneckenfraß an jungen Trieben vorkommen. Im Kübel ist die Kultur wegen der Größe und des hohen Wasserbedarfs nur schwer möglich.
Autor: Kristýna | Revision: 29.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch I) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Inula B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
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