Rhabarber, Krauser Rhabarber - Rheum rhabarbarum Rheum-Rhabarber
Artikelnummer: 57831 9999559 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Rhabarber – in der Küche als Rhabarber bekannt, ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Laut botanischen Quellen hat er seinen Ursprung in den gemäßigten Zonen Asiens, insbesondere vom südlichen Sibirien bis nach Nord- und Zentralchina, von wo aus er sich in europäische Gärten verbreitet hat. Bildet einen starken Wurzelstock und entwickelt sich allmählich zu einem breiten Horst. Die Blätter entspringen einer grundständigen Rosette, sind 50–60 cm lang, deutlich geädert und gewellt, die Stiele sind fleischig und bei guter Nährstoffversorgung fest. Verzehrbar sind die Stiele, die einen frischen, säuerlichen Geschmack haben und für Kompotte, Kuchen, Streusel und pikante Chutneys verwendet werden. Die Blattspreiten werden nicht verzehrt, da sie einen höheren Anteil unerwünschter Stoffe enthalten. Im Mai und Juni kann die Pflanze einen Blütenstand von bis zu 2 m Höhe mit einer reichen Rispe kleiner Blüten hervorbringen, deren Farbe je nach Klon von weißlich bis rötlich reicht. In Zierbeeten macht sich Rhabarber auch als ausgeprägte Blatt-Dominante gut, ähnlich wie Funkien und Lein, mit Nutzen für die Küche. Er wird als entgiftendes Mittel zur Reinigung des Verdauungstraktes, zur Beschleunigung des Stoffwechsels und zur Förderung der Gallensaftbildung empfohlen.
Anbau: Gedeiht in voller Sonne bis zu leichtem Halbschatten, in warmen Niederungen wird der Nachmittagsschatten geschätzt. Der Standort ist vor austrocknenden Winden geschützt und ohne winterliche Staunässe. Am besten geeignet ist ein tiefer, humoser, nährstoffreicher lehmiger bis lehmig-sandiger Boden mit guter Drainage, pH-Wert ca. 6,0–7,0. Die Bewässerung hält den Boden hauptsächlich nach dem Pflanzen und während Trockenperioden mäßig feucht, lange Staunässe erhöht das Fäulnisrisiko. Die Düngung basiert auf der Zugabe von Kompost oder reifem Mist im Frühjahr, oder auf einem ausgewogenen Dünger mit Schwerpunkt auf Kalium. Mulch aus Kompost oder Lauberde reduziert die Verdunstung und den Unkrautwuchs, bei schwereren Böden hilft auch Splittmulch um den Wurzelhals. Die Pflanzen werden im Frühjahr März–April oder im Herbst September–Oktober mit einem Abstand von 0,9–1,2 m, üblicherweise 1 Pflanze pro m², gepflanzt. Die Blüte tritt meist im Mai bis Juni auf, die Blütenstiele können die Bildung von Blattstielen schwächen, daher werden sie im Nutzanbau oft an der Basis entfernt. Die Ernte der Blattstiele erfolgt in der Regel von April bis Juni, bei kräftigen Horsten manchmal bis Juli, wobei immer ein Teil der Blätter zur Regeneration belassen wird, im ersten Jahr wird die Ernte begrenzt. Die Frostbeständigkeit von ausgereiften Horsten liegt bei etwa -25 bis -30 °C, riskanter ist eher die winterliche Nässe als Frost. Die Art verträgt kurzfristige Trockenheit, aber bei langer Trockenheit bildet sie dünnere Blattstiele. Die Kultur im Behälter ist in einem sehr voluminösen Topf von mindestens 40–60 l mit Drainageschicht und nährstoffreichem Substrat möglich, im Winter ist es ratsam, den Topf vor dem Durchfrieren des Ballens zu schützen. Der Schnitt besteht im fortlaufenden Entfernen beschädigter Blätter, im Herbst wird nur ein sauberer Horst und Mulch belassen. An Krankheiten können Blattflecken und Halsfäule auftreten, an Schädlingen insbesondere Schnecken an jungen Blättern.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 06.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Rheum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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