Rhabarber, Krauser Rhabarber 'Goliath' - Rheum rhabarbarum 'Goliath' Rheum rhabarbarum 'Goliath'
Artikelnummer: 8885349Detaillierte Produktbeschreibung
Rhabarber 'Goliath' – besticht durch ein enormes Wachstum, extrem hohe Produktivität und massive, saftige Stiele mit einem hervorragenden, feinen Geschmack. Wie schon der Name sagt, gehört 'Goliath' zu den größten auf dem Markt erhältlichen Sorten. Die Pflanze wächst außerordentlich üppig und bildet einen imposanten, sehr dichten Horst, der unter optimalen Bedingungen in der ausgewachsenen Form eine Höhe von 1 bis 1,5 Metern und eine Breite von über 1,2 Metern erreicht. Aufgrund ihres monumentalen Aussehens erfüllt sie im Garten nicht nur eine Nutzpflanze, sondern auch eine hohe ästhetische und architektonische Rolle. Der Hauptgrund für die Popularität dieser Sorte sind ihre gigantischen, starken und sehr langen Blattstiele, die eine Länge von bis zu 80 cm und eine Dicke von mehreren Zentimetern erreichen können. Die Stiele weisen an der Basis eine attraktive, sattrote bis rosa Färbung auf, die in Richtung der Blattspreite in ein helles Grün übergeht. Das Fruchtfleisch ist sehr zart, saftig und weist einen deutlich geringeren Anteil an Fasern und Säure auf als ältere Wildformen, was ihr einen angenehm abgestimmten, erfrischenden fruchtigen Geschmack verleiht. An den Enden der Stiele wachsen riesige, sattgrüne, stark gewellte (krause) Blätter. Im Laufe des Mai und Juni kann die Pflanze mächtige, hohe Blütenstände mit kleinen, cremeweißen bis grünlichen Blüten austreiben. Um einen maximalen Ertrag und die Zartheit der Stiele zu erhalten, wird in der gärtnerischen Praxis empfohlen, diese Blütenstände sofort im Keim zu brechen, damit sie die Pflanze nicht unnötig schwächen. Die Stiele werden schrittweise von Ende April bis Mitte Juni geerntet (traditionell bis zum Johannistag – 24. Juni), wenn der Gehalt an Oxalsäure in der Pflanze natürlich anzusteigen beginnt. In der Küche nimmt Rhabarber einen unverzichtbaren Platz bei der Zubereitung traditioneller Frühlingskuchen ein. Er ist absolut perfekt für Hefekuchen mit Streuseln, Linzer Kuchen, Apfel-Rhabarber-Strudel oder zur Zubereitung von erfrischenden Kompotts, Frühlingssuppen und Premium-Hausmarmeladen (passt genial in Kombination mit Erdbeeren). Achtung: Es werden ausschließlich geschälte und hitzebehandelte Stiele verzehrt; die Blattspreiten sind aufgrund des hohen Gehalts an Oxalsäure nicht essbar. Die Pflanze ist absolut winterhart und treibt im Frühjahr sehr früh aus, oft noch unter dem Schnee. Halten Sie bei der Pflanzung einen Abstand zwischen den Pflanzen von mindestens 1 bis 1,2 Metern ein.
Kultivierung: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne bis zu leichtem Halbschatten; in warmen Tiefebenen wird ein Nachmittagsschatten geschätzt. Der Standort ist vor austrocknenden Winden geschützt und ohne winterliche Staunässe. Am besten geeignet ist ein tiefer, humoser, nährstoffreicher lehmiger bis lehmig-sandiger Boden mit guter Drainage, pH-Wert ca. 6,0–7,0. Die Bewässerung hält den Boden hauptsächlich nach dem Pflanzen und während Trockenperioden mäßig feucht, lange Staunässe erhöht das Fäulnisrisiko. Die Düngung basiert auf der Zugabe von Kompost oder reifem Mist im Frühjahr, oder auf einem ausgewogenen Dünger mit Schwerpunkt auf Kalium. Mulch aus Kompost oder Lauberde reduziert die Verdunstung und den Unkrautwuchs, bei schwereren Böden hilft auch Splittmulch um den Wurzelhals. Die Pflanzen werden im Frühjahr März–April oder im Herbst September–Oktober mit einem Abstand von 0,9–1,2 m, üblicherweise 1 Pflanze pro m², gepflanzt. Die Blüte tritt meist im Mai bis Juni auf, die Blütenstiele können die Bildung von Blattstielen schwächen, daher werden sie im Nutzanbau oft an der Basis entfernt. Die Ernte der Blattstiele erfolgt in der Regel von April bis Juni, bei kräftigen Horsten manchmal bis Juli, wobei immer ein Teil der Blätter zur Regeneration belassen wird, im ersten Jahr wird die Ernte begrenzt. Die Frostbeständigkeit von ausgereiften Horsten liegt bei etwa -25 bis -30 °C, riskanter ist eher die winterliche Nässe als Frost. Die Art verträgt kurzfristige Trockenheit, aber bei langer Trockenheit bildet sie dünnere Blattstiele. Die Kultur im Behälter ist in einem sehr voluminösen Topf von mindestens 40–60 l mit Drainageschicht und nährstoffreichem Substrat möglich, im Winter ist es ratsam, den Topf vor dem Durchfrieren des Ballens zu schützen. Der Schnitt besteht im fortlaufenden Entfernen beschädigter Blätter, im Herbst wird nur ein sauberer Horst und Mulch belassen. An Krankheiten können Blattflecken und Halsfäule auftreten, an Schädlingen insbesondere Schnecken an jungen Blättern.
Autor: Lucie | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch R) |
|---|---|
| EAN: | 2284900416156 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container C5 |
| Plant Passport: | |
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