Rhabarber 'Goliath' Rheum rhabarbarum 'Goliath'

Artikelnummer: 8885349
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Der Rhabarber 'Goliath' gilt als absoluter Riese unter den Rhabarbersorten. Der größte Vorzug dieser äußerst ertragreichen Sorte ist ihr enormer Wuchs mit massiven, extrem langen Blattstielen, die faserarm sind und einen feineren Geschmack besitzen. Damit eignet sie sich ideal als Blickfang für eindrucksvolle und ertragsstarke Gemüsebeete. Die Pflanze wächst außergewöhnlich üppig und bildet einen monumentalen, sehr dichten Horst, der im ausgewachsenen Zustand und unter optimalen Bedingungen 1 bis 1,5 Meter hoch und über 1,2 Meter breit wird. Dank dieses gigantischen Habitus und der riesigen, stark gewellten (krausen) Blätter erfüllt sie im Garten nicht nur eine Nutz-, sondern auch eine markante architektonische Funktion. Im Frühjahr treibt sie sehr früh aus, oft noch unter dem tauenden Schnee, und ist frosthart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Rhabarber 'Goliath'  - besticht durch enormen Wuchs, außergewöhnliche Ertragskraft und massive, saftige Blattstiele mit ausgezeichnetem, feinem Geschmack. Wie der Name bereits verrät, zählt 'Goliath' zu den größten erhältlichen Sorten auf dem Markt. Die Pflanze wächst außergewöhnlich üppig und bildet einen imposanten, sehr dichten Horst, der im ausgewachsenen Zustand und unter optimalen Bedingungen 1 bis 1,5 Meter hoch und über 1,2 Meter breit wird. Dank ihres monumentalen Erscheinungsbildes erfüllt sie im Garten nicht nur eine Nutzfunktion, sondern auch eine hohe ästhetische und architektonische Rolle. Hauptgrund für die Beliebtheit dieser Sorte sind ihre gigantischen, kräftigen und sehr langen Blattstiele, die bis zu 80 cm lang und mehrere Zentimeter dick werden können. An der Basis zeigen die Stiele eine attraktive, kräftig rote bis rosafarbene Färbung, die zur Blattspreite hin in ein leuchtendes Grün übergeht. Das Fruchtfleisch ist sehr zart und saftig und enthält deutlich weniger Fasern und Säure als ältere Wildformen, was ihm einen angenehm säuerlichen, erfrischend fruchtigen Geschmack verleiht. An den Enden der Stiele entwickeln sich riesige, sattgrüne, stark gewellte (krause) Blätter. Im Mai und Juni kann die Pflanze mächtige, hohe Blütenstände mit kleinen, cremeweißen bis grünlichen Blüten treiben. Um den maximalen Ertrag und die Zartheit der Stiele zu erhalten, empfiehlt es sich in der gärtnerischen Praxis jedoch, diese Blütenstände gleich im Ansatz auszubrechen, damit sie die Pflanze nicht unnötig schwächen. Die Ernte der Stiele erfolgt nach und nach von Ende April bis Mitte Juni (traditionell bis Johanni – 24. Juni), wenn der Gehalt an Oxalsäure in der Pflanze natürlicherweise ansteigt. In der Küche ist Rhabarber bei der Zubereitung traditioneller Frühlingsgebäcke unverzichtbar. Er eignet sich hervorragend für Hefekuchen mit Streuseln, Mürbeteigkuchen, Apfel-Rhabarber-Strudel sowie für erfrischende Kompotte, Frühlingssuppen und hochwertige hausgemachte Konfitüren (in Kombination mit Erdbeeren eine ideale Verbindung). Verzehrt werden ausschließlich geschälte und gegarte Stiele, die Blattspreiten sind wegen ihres hohen Oxalsäuregehalts nicht essbar. Die Pflanze ist vollständig winterhart und treibt im Frühjahr sehr früh aus, oft noch unter dem Schnee. Bei der Pflanzung ist ein Abstand von mindestens 1 bis 1,2 Metern zwischen den Pflanzen einzuhalten.

Anbau: Rhabarber gedeiht in voller Sonne bis lichtem Halbschatten, in warmen Tieflagen ist eine Beschattung am Nachmittag von Vorteil. Der Standort sollte vor austrocknendem Wind geschützt und frei von winterlicher Staunässe sein. Am besten geeignet ist ein tiefgründiger, humoser, nährstoffreicher lehmiger bis lehmig-sandiger Boden mit guter Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,0. Die Bewässerung hält den Boden vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden mäßig feucht, längere Vernässung erhöht das Fäulnisrisiko. Die Düngung beruht auf einer Frühjahrsgabe Kompost oder gut verrotteten Mists, alternativ auf einem ausgewogenen Dünger mit Betonung auf Kalium. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Lauberde verringert die Verdunstung und den Unkrautdruck, auf schwereren Böden hilft auch Kiesmulch rund um den Wurzelhals. Gepflanzt wird im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von September bis Oktober mit Abständen von 0,9–1,2 m, in der Regel 1 Pflanze pro m². Die Blüte erfolgt meist von Mai bis Juni, die Blütenstängel können die Bildung der Blattstiele schwächen und werden im Nutzanbau daher häufig an der Basis entfernt. Die Ernte der Stiele findet in der Regel von April bis Juni statt, bei kräftigen Horsten mitunter bis Juli, wobei stets ein Teil der Blätter zur Regeneration verbleibt, im ersten Jahr wird die Ernte eingeschränkt. Die Frosthärte ausgereifter Horste liegt bei etwa -25 bis -30 °C, problematisch ist eher winterliche Nässe als Frost. Die Art verträgt kurzzeitige Trockenheit, bei länger anhaltender Dürre bildet sie jedoch dünnere Stiele. Eine Kultur im Kübel ist in einem sehr großen Gefäß von mindestens 40–60 l mit Drainageschicht und nährstoffreichem Substrat möglich, im Winter empfiehlt es sich, das Gefäß vor dem Durchfrieren des Wurzelballens zu schützen. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das laufende Entfernen beschädigter Blätter, im Herbst bleiben nur der saubere Horst und die Mulchschicht zurück. An Krankheiten können Blattfleckenkrankheiten und Wurzelhalsfäule auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken an jungen Blättern.

Autor: Lucie | Revision: 3.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch R)
EAN: 2284900416156
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blütenfarbe: Weiß
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container C5
Plant Passport:
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