Rhabarber 'Canada Red' Rheum rhabarbarum 'Canadian Red'

Artikelnummer: 128395
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Rhabarber 'Canada Red' gilt als Spitzenklasse unter den rotfleischigen Rhabarbersorten. Der größte Vorzug dieser Premiumsorte ist die intensive, kirschrote Färbung des Fruchtfleisches über die gesamte Stiellänge, die auch beim Kochen und Backen erhalten bleibt. Dazu kommen ein außergewöhnlich süßer Geschmack und eine geringe Neigung zum Schossen. Damit ist sie die ungekrönte Königin der Frühlingsdesserts und edler hausgemachter Konfitüren. Die Pflanze wächst mittelstark und bildet im Vergleich zu Riesensorten einen kompakteren, sehr ordentlichen und dichten Wuchs. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe und Breite von etwa 60 bis 90 cm. Sie ist vollständig winterhart und liefert an einem Standort zuverlässig und reichlich über mehr als 10 Jahre Ernte.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Rhabarber 'Canada Red'  - zeichnet sich durch intensiv durchgefärbtes, rotes Fruchtfleisch und einen außergewöhnlich süßen, milden Geschmack mit geringem Säuregehalt aus. Im Gegensatz zu gängigen Sorten, die innen grün sind, behält 'Canadian Red' seine satte, kirschrote Farbe über die gesamte Stiellänge und sogar nach dem Garen in der Küche. Die Pflanze wächst mittelstark, ist kompakter als Riesensorten und bildet ausgewachsen einen sehr ordentlichen, dichten Horst mit einer Höhe und Breite von etwa 60 bis 90 cm. Ihr größter Vorzug und Stolz sind die erstklassigen Blattstiele. Sie sind mittellang, kräftig, sehr zart und völlig frei von unangenehmen groben Fasern. Das Fruchtfleisch der Stiele ist ungewöhnlich saftig und von Natur aus deutlich süßer als bei anderen Sorten. An den Enden der Stiele wachsen große, breit herzförmige, sattgrüne Blätter mit ausgeprägter Struktur. Zudem neigt die Pflanze kaum zum Schossen, was die Erntezeit verlängert und von Ende April bis Mitte Juni eine gleichbleibend hohe Qualität der Stiele sichert. In der Küche ist die Sorte dank ihrer optischen Wirkung und ihres köstlichen Geschmacks bei Küchenchefs und Hobbybäckern sehr gefragt. Sie eignet sich hervorragend für edle Frühlingskuchen, Crumbles (Streuseldesserts), Strudel und Muffins. Bei der Herstellung von hausgemachten Konfitüren, Sirupen, Kompotten oder Gelees verleiht sie dem Endprodukt eine wunderschöne, reine rote Farbe. Ausgezeichnet passt sie zu Erdbeeren oder Himbeeren. Wie bei allen Rhabarbersorten werden nur die geschälten Stiele verzehrt. Die Blätter sind wegen ihres hohen Gehalts an Oxalsäure nicht zum Verzehr geeignet. Die Sorte ist winterhart und trägt an einem Standort zuverlässig über mehr als 10 Jahre. Bei der Pflanzung empfiehlt sich ein Abstand von 80 bis 100 cm zwischen den Pflanzen.

Anbau: Rhabarber gedeiht in voller Sonne bis lichtem Halbschatten, in warmen Tieflagen ist eine Beschattung am Nachmittag vorteilhaft. Der Standort sollte vor austrocknendem Wind geschützt und frei von winterlicher Staunässe sein. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser, nährstoffreicher, lehmiger bis lehmig-sandiger Boden mit guter Drainage und einem pH-Wert von etwa 6,0–7,0. Gegossen wird so, dass der Boden vor allem nach der Pflanzung und bei Trockenheit leicht feucht bleibt, lang anhaltende Nässe erhöht das Fäulnisrisiko. Die Düngung erfolgt im Frühjahr mit Kompost oder gut verrottetem Mist, alternativ mit einem ausgewogenen, kaliumbetonten Dünger. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Laubhumus verringert die Verdunstung und den Unkrautdruck, auf schweren Böden hilft zusätzlich Kiesmulch rund um den Wurzelhals. Gepflanzt wird im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von September bis Oktober mit Abständen von 0,9–1,2 m, üblicherweise 1 Pflanze pro m². Die Blüte erscheint meist von Mai bis Juni. Die Blütenstiele können die Bildung der Blattstiele schwächen und werden daher im Nutzanbau häufig an der Basis entfernt. Die Ernte der Stiele erfolgt in der Regel von April bis Juni, bei kräftigen Horsten mitunter bis Juli. Dabei bleibt stets ein Teil der Blätter zur Regeneration stehen, im ersten Jahr wird die Ernte eingeschränkt. Gut eingewachsene Horste sind bis etwa -25 bis -30 °C frosthart, problematischer als Frost ist meist winterliche Nässe. Kurzzeitige Trockenheit wird vertragen, bei längerer Dürre bilden sich jedoch dünnere Stiele. Die Kultur im Gefäß ist in einem sehr großen Kübel von mindestens 40–60 l mit Drainageschicht und nährstoffreichem Substrat möglich, im Winter empfiehlt sich ein Schutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren des Wurzelballens. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das laufende Entfernen beschädigter Blätter, im Herbst bleiben nur der saubere Horst und die Mulchschicht. An Krankheiten können Blattfleckenkrankheiten und Wurzelhalsfäule auftreten, an Schädlingen vor allem Schnecken an jungen Blättern.

Autor: Lucie | Revision: 3.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch R)
EAN: 2284900434990
Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Rheum B: CZ-4282 C: 25/FP/0108 D: CZ

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