Raues Sonnenauge Heliopsis helianthoides
Artikelnummer: 136760Produktdetailbeschreibung
Raues Sonnenauge - stammt aus dem Osten und der Mitte Nordamerikas, wo es natürlicherweise auf sonnigen Wiesen, in Prärien, an Waldrändern und entlang von Wegen wächst. Es gehört zur Familie der Korbblütler und erinnert im Aussehen an kleinere Sonnenblumen, bildet im Gegensatz zu diesen jedoch langlebige Horste, die viele Jahre am selben Standort gedeihen. Die Staude erreicht eine Höhe von 120–180 cm und eine Breite von 60–90 cm. Die festen, aufrechten Stängel tragen mittelgrüne, eiförmig-lanzettliche Blätter mit fein gesägtem Rand, die während der gesamten Vegetationsperiode einen dichten, attraktiven Bestand bilden. Von Juni bis September erscheinen an den Stängelspitzen leuchtend gelbe Blütenkörbe mit 5–8 cm Durchmesser und einer kontrastierenden gelbbraunen Mitte. Dank der langen Blütezeit bringt die Pflanze Farbe in den Garten, wenn manche Frühjahrsstauden bereits verblüht sind. Die Blüten sind eine wichtige Nektar- und Pollenquelle für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und weitere bestäubende Insekten. Die verblühten Blütenstände liefern im Herbst zudem Samen, die von Kleinvögeln gern aufgesucht werden. Die Pflanze eignet sich hervorragend für Staudenbeete, Bauern- und Naturgärten, Präriepflanzungen sowie größere gemischte Kompositionen. Besonders gut wirkt sie in Gesellschaft von Rudbeckien, Purpur-Sonnenhut, Eisenkraut, Katzenminze, Mädchenauge oder Ziergräsern, mit denen sie harmonische und lange attraktive Kombinationen bildet. Dank der festen Stängel und der langen Haltbarkeit in der Vase findet sie auch als hochwertige Schnittblume Verwendung.
Anbau: Am besten eignet sich volle Sonne, wo die Pflanze den kompaktesten Wuchs und die reichste Blüte entwickelt. Lichten Halbschatten verträgt sie ebenfalls, die Stängel können dann jedoch höher und weniger standfest werden. Geeignet ist normaler, gut durchlässiger Gartenboden mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Nach dem Einwurzeln zeigt die Staude eine gute Toleranz gegenüber Trockenheit, bei länger anhaltender Dürre ist regelmäßiges Gießen dennoch förderlich. Die Pflanzung erfolgt von März bis November außerhalb von Frostperioden mit gefrorenem Boden. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 60–80 cm, was etwa 2–3 Pflanzen pro m² entspricht. Im Frühjahr empfiehlt sich das Entfernen der trockenen oberirdischen Pflanzenteile. In nährstoffreicheren Böden genügt meist eine maßvolle Düngung mit Kompost oder einem Langzeitdünger. Die Pflanze ist bis etwa −35 °C vollständig winterhart und überwintert unter mitteleuropäischen Bedingungen in ganz Deutschland problemlos. Mulchen hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu halten, und unterdrückt Unkraut. Krankheiten treten nur selten auf, bei schlechter Luftzirkulation kann Echter Mehltau vorkommen. An Schädlingen werden gelegentlich Blattläuse beobachtet. Dank ihrer Robustheit, der langen Blütezeit und der geringen Ansprüche zählt sie zu den zuverlässigen Stauden, die sich auch für Gartenanfänger eignen.
Autor: Jana | Revision: 03.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900513299 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Heliopsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0095 D: IT |
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