Rainfarn Tanacetum vulgare

Artikelnummer: 9999487 129355 Variante wählen
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Traditionelle, sehr robuste Staude, vor allem für naturnahe und zwanglose Pflanzungen. Sie bildet aufrechte, standfeste Horste mit dunkelgrünen, tief gefiederten und stark aromatischen Blättern. Von Juli bis September erscheinen flache Doldentrauben aus kleinen, kräftig gelben Blütenkörbchen. Sie sind auch aus größerer Entfernung gut sichtbar und setzen den ganzen Sommer über deutliche Akzente. Der Rainfarn ist zuverlässig winterhart, pflegeleicht und verträgt Trockenheit gut. Er eignet sich für Natur- und Bauerngärten, für Grundstücksränder, größere Staudenbeete oder als Begleitpflanze an Zäunen und Wegen, wo er einen natürlichen, leicht wilden Charakter schafft.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Rainfarn  - ausdauernde Staude aus der Familie der Korbblütler, ursprünglich in Europa und Westasien beheimatet und heute auch in weiteren Gebieten der gemäßigten Zone verbreitet. In der Natur wächst sie auf Wiesen, Ruderalflächen, an Wegrändern und Feldrainen, wo sie auffällige Bestände bildet. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 80-150 cm und eine Breite von 40-70 cm, hat einen aufrechten, standfesten Wuchs und ist sehr langlebig. Die Blätter sind dunkelgrün, tief fiederschnittig, leicht glänzend und stark aromatisch mit dem typischen würzigen Duft. Von Juli bis September erscheinen an den Triebspitzen flache Doldentrauben aus kleinen, kugeligen Blütenkörbchen in kräftigem Gelb, ohne Zungenblüten. Die Blüten sind auffällig, auch aus der Ferne gut sichtbar und locken Bestäuber an. Die Art hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde und als Nutzpflanze, heute wird sie jedoch vor allem als Zier- und Landschaftsstaude kultiviert. Die Pflanze ist giftig und für Pflanzungen in Kindergärten nicht geeignet. Sie findet Verwendung in Natur- und Bauerngärten, an Grundstücksrändern oder in größeren, locker gestalteten Staudenbeeten, wo sie gut mit Margeriten, Schafgarben, Sonnenhut oder Ziergräsern harmoniert.

Anbau:  Der Rainfarn wird in voller Sonne kultiviert, verträgt auch lichten Halbschatten, blüht dort jedoch weniger. Gewöhnlicher Gartenboden ist geeignet, idealerweise durchlässig, mäßig nährstoffreich bis eher mager, mit neutraler bis leicht alkalischer Reaktion, der empfohlene pH-Wert liegt etwa zwischen 6,5-7,5. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung nötig, später verträgt die Pflanze Trockenheit und kurze Trockenperioden gut. Eine Düngung ist nicht erforderlich, ein Nährstoffüberschuss führt zu üppigerem Wuchs und Umfallen der Stängel. Nach der Blüte können die verblühten Blütenstände entfernt werden, um die Selbstaussaat einzuschränken. Die Art ist bis etwa -30 °C vollständig winterhart und benötigt in unseren Breiten keinen Winterschutz. Der empfohlene Pflanzabstand entspricht etwa 3–5 Pflanzen pro m². Die Pflanze ist allgemein sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge.

Autor: Jana | Revision: 30.1.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch T)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100, 100 und mehr
Blütenfarbe: Bernstein
Blütezeit: Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Tanacetum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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