Quirlblättriges Mädchenauge 'Zagreb' Coreopsis verticillata 'Zagreb'
Artikelnummer: 134397Produktdetailbeschreibung
Quirlblättriges Mädchenauge 'Zagreb' - besiedelt in der Natur offene Hänge, Lichtungen und lichte Kiefernbestände auf Böden, die nach Regen rasch abtrocknen, und verträgt daher den Wechsel von Feuchte und anschließender Trockenheit gut. Die Sorte 'Zagreb' entstand als Auslese aus der natürlichen Variabilität, wird in der europäischen Gartenkultur seit den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts geführt und erhielt zudem den RHS Award of Garden Merit. Im Garten bildet sie einen dichten, fein polsterartigen Horst mit fadenförmig geteiltem, mittelgrünem Laub, meist 25–35 cm hoch und 35–45 cm breit. Von Juni bis September öffnen sich über dem Laub 3–5 cm große Blütenkörbchen mit schmalen Zungenblüten in leuchtendem Gelb, die Blüte erneuert sich in Wellen. Die Blüten bieten Pollen und Nektar und fördern Bestäuber, vor allem Bienen und Schmetterlinge, zugleich wirken sie wie kleine Lichtpunkte über einem grünen Schleier. Gegenüber der helleren Sorte 'Moonbeam' ist der Gelbton kräftiger und die Pflanzung auch aus der Ferne gut erkennbar. Die Pflanze eignet sich für Einfassungen, Kiesbeete und Kübel, wo das feine Laub die Übergänge zwischen Steinen weicher erscheinen lässt, und der blühende Horst passt auch in kleine Sommersträuße. In der Kombination harmoniert sie mit Ziergräsern, Katzenminze, Salbei, Schafgarben, Sonnenhut oder Fetthennen, wobei das Gelb silbriges wie blauviolettes Laub hervorhebt.
Anbau: Erforderlich ist volle Sonne, im Halbschatten ist die Blütezeit kürzer und die Stiele können lockerer stehen. Am besten gedeiht sie in durchlässigem, eher magerem Boden, der im Winter nicht vernässt. Günstig ist ein pH-Wert von etwa 6,0–7,5, schwach alkalische Böden werden jedoch ebenfalls vertragen. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung wichtig, nach dem Einwurzeln kommt die Pflanze gut mit Trockenheit, Wärme und Wind zurecht und ist für Wildverbiss meist wenig attraktiv. Die Düngung erfolgt sparsam, ein Stickstoffüberschuss führt zu weicheren Stielen und einem auseinanderfallenden Horst. Nach der Hauptblüte werden die Stiele häufig um etwa ein Drittel zurückgeschnitten, was neuen Knospenansatz fördert und die kompakte Form erhält, das laufende Entfernen verblühter Körbchen verlängert die Saison. Gepflanzt wird von März bis Oktober mit einem Abstand von 40–50 cm, was etwa 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Im Kübel empfiehlt sich ein Volumen von mindestens 10–15 Litern und eine Drainageschicht, das Substrat wird eher mäßig feucht gehalten, ohne längere Staunässe. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist ein ausgereifter Horst in der Regel bis etwa -28 °C frosthart, kritisch sind eher Winternässe und schwerer Boden, wo Drainage und leichtes Mulchen helfen. Verjüngt wird der Bestand durch Teilung etwa alle 3–4 Jahre zeitig im Frühjahr. An Krankheiten können Echter Mehltau oder Blattflecken auftreten, bei längerer Vernässung Stängelgrundfäule, an Schädlingen Blattläuse und Thripse, meist ohne nennenswerte Schäden. Im Frühjahr treibt die Pflanze früh aus und begrünt sich rasch.
Autor: Nikol | Revision: 23.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | 2284900490323 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Coreopsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Coreopsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0077 D: PL |
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