Pyrenäen-Kiefer Pinus uncinata
Artikelnummer: 36820 842557 9999772 9999369 36819 10275 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Pyrenäen-Kiefer - ein immergrüner Nadelbaum aus den Bergregionen Südwesteuropas. In der Natur wächst sie an felsigen Hängen und in lichten Beständen in Höhenlagen, wo starker Wind, Schnee und sommerliche Trockenheit wechseln. Diese Herkunft spiegelt sich im festen Holz und der Kronenform wider, die oft schmal kegelförmig bis unregelmäßig aufstrebend ist. Die Nadeln sind steif, dunkelgrün, zu zweit in Büscheln, bleiben mehrere Jahre an den Ästen und bilden eine dichte Textur. Im Frühjahr, meist im Mai und Juni, erscheinen gelbliche Pollenzapfen und später reifen kleinere Zapfen mit gebogenen Schuppenspitzen. Im Erwachsenenalter kann sie 4–20 m hoch werden, in Gartenpflanzungen bleibt sie häufig im Bereich von 6–12 m Höhe und einer Kronenbreite von etwa 3–6 m. Sie findet Verwendung als Solitär, in Nadelgehölzgruppen und in naturnahen Pflanzungen an Hängen, wo sie den Boden mit ihrem Wurzelsystem stabilisiert. Sie lässt sich gut mit Wacholder, Zwergfichten und Ziergräsern auf mineralischem Mulch kombinieren.
Anbau: Sie gedeihen am besten in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten nimmt zu. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume der Schutz vor Winterwinden, gleichzeitig ist ein Mikroklima ohne langanhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten ist ein durchlässiger sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerisierte Bäumchen werden von März bis November gepflanzt, solange der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Wurzelbildung, normalerweise in den ersten 2 Vegetationsperioden. Nach der Etablierung vertragen sie meist gut Trockenheit, aber anhaltende Staunässe erhöht das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung wird sparsam gewählt, in der Regel reicht ein Frühlingskompost oder ein langsam lösliches Nadelbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei einigen Arten können die Frühlings-„Kerzen“ zur Verdichtung im Mai bis Juni gekürzt werden. Rinden- oder Hackmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frostbeständigkeit liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise keine Winterabdeckung erforderlich. Bei Kübelpflanzen ist es ratsam, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsresistenz ist meist mittel bis hoch, junge Anpflanzungen haben höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit. Die Abstände werden großzügig gewählt, Richtwerte von 4–8 m je nach Art und Endkrone, um die Zirkulation der Luft zu gewährleisten.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 30.12.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr, 600 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0047 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0058 D: CZ |
| Plant Passport 3: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
| Plant Passport 4: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0026 D: IT |
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