Purpurglöckchen 'Tiramisu' Heuchera 'Tiramisu'
Artikelnummer: 132706Produktdetailbeschreibung
Purpurglöckchen 'Tiramisu' - gehört zu den Steinbrechgewächsen und wird in Gärten vor allem wegen seiner lang anhaltenden Blattwirkung gepflanzt. Die Sorte 'Tiramisu' wurde in Frankreich in Hantay von dem Züchter Thierry Delabroye gezüchtet. Die Auslese stammt aus einer Kreuzung aus dem Jahr 2005 zwischen Heuchera×brizoides 'Gloire d'Orleans' und Heuchera×villosa 'Caramel'. Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts kam sie in den Handel. Sie bildet einen kompakten, polsterartigen Horst mit großen, flachen, rundlichen Blättern. Im Frühjahr sind die Blätter gelb bis gelbgrün mit roter Marmorierung entlang der Blattadern. Im Sommer vergrünen sie stärker, und häufig zeigt sich ein feiner silbriger Schleier. Im Herbst tritt die rote Zeichnung mit den kühleren Nächten wieder deutlicher hervor. Im Juni und Juli erscheinen feste, etwa 35–40 cm hohe Blütenstiele mit kleinen, glockenförmigen Blüten in Weiß. Die Pflanze findet Verwendung als Beeteinfassung, in Gruppenpflanzungen und in Gefäßen, wo sie als ganzjähriger Blattakzent überzeugt. In der Gestaltung lässt sie sich mit Ziergräsern, Funkien, Bergenien, weiteren Purpurglöckchen oder Frühlingszwiebelblumen kombinieren, deren welkendes Laub nach der Blüte verdeckt wird. Die Blütenstände halten sich in der Vase in kleinen Gebinden und werden oft auch für naturnahe Arrangements verwendet. Das Laub ist halbimmergrün bis immergrün, bleibt in milden Wintern an der Pflanze und erneuert sich im Frühjahr allmählich.
Anbau: Purpurglöckchen gedeihen im Halbschatten bis lichten Schatten. Morgen- oder Abendsonne wird besser vertragen als pralle Mittagssonne. Am besten eignet sich ein humoser, durchlässiger Boden mit ausgeglichener Feuchtigkeit und einem pH-Wert von etwa 6–7. Wichtig ist eine gute Drainage im Winter, denn Staunässe ist häufiger die Ursache für Ausfälle als Frost. Vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung ist gleichmäßig zu wässern. Später überstehen die Pflanzen kurze Trockenperioden meist gut, sofern der Boden gemulcht ist. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die besten Ergebnisse bringt sie im Frühjahr oder zu Herbstbeginn. Im Beet empfiehlt sich ein Abstand von 35–40 cm, was etwa 7–9 Pflanzen pro m² entspricht. Für kompakte Einfassungen wird enger gepflanzt. Im Frühjahr werden beschädigte Blätter entfernt und eine dünne Schicht Kompost oder Lauberde aufgebracht. Mineralisch wird eher zurückhaltend gedüngt, um einen festen Horst und eine schöne Blattfärbung zu fördern. Nach 3–4 Jahren empfiehlt es sich, den Horst zu teilen oder Erde anzuhäufeln, da sich Purpurglöckchen allmählich über das Beetniveau herausheben können. Im Gefäß sind eine Drainageschicht und eine regelmäßige, maßvolle Düngung wichtig. Im Winter wird der Wurzelballen vor dem Durchfrieren und vor Nässe geschützt. Die Frosthärte ausgereifter Horste wird unter mitteleuropäischen Bedingungen mit etwa -26 °C angegeben. Als Schädlinge können Nacktschnecken und der Dickmaulrüssler auftreten. Bei anhaltend feuchter Witterung kommen Blattfleckenkrankheiten vor. Vorbeugend wirken eine gute Luftzirkulation und das Vermeiden von Staunässe.
Autor: Nikol | Revision: 28.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Purpurglöckchen |
|---|---|
| EAN: | 2284900472978 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Heuchera B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Heuchera B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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