Purpur-Leinkraut 'Canon J. Went' Linaria purpurea 'Canon J. Went'
Artikelnummer: 49809Produktdetailbeschreibung
Purpur-Leinkraut 'Canon J. Went' - ausdauernde Staude aus der Familie der Wegerichgewächse, beheimatet auf der Apenninenhalbinsel. In ihrer Heimat wächst sie an sonnigen Gras- und Gebüschhängen, auf Weiden und auf steinigen Mauern, wo trockener Boden und reichlich Licht vorhanden sind. Die Sorte 'Canon J. Went' wird für den weichen, hellrosa Farbton der Blüten und die lange Blütezeit geschätzt. Die Pflanze wächst horstig, meist 60–90 cm hoch und 30–40 cm breit. Die schlanken Stängel sind mit schmalen, graugrünen Blättern besetzt und tragen im oberen Teil feine endständige Trauben. Die kleinen, zweilippigen Blüten mit auffälligem Sporn erinnern an verkleinerte Löwenmäulchen und bieten Bienen und anderen bestäubenden Insekten Nektar und Pollen. In naturnahen Pflanzungen bildet sie eine leichte Vertikale zwischen Ziergräsern, Schafgarben und Salbei und begleitet auch Rosen gut, wo sie den Übergang zwischen Strauch und Unterpflanzung abmildert. Für Sträuße werden die Blütenähren genutzt, die in der Vase einige Tage halten, der zarte Duft kommt eher aus der Nähe zur Geltung. Die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt, bei Nutztieren gilt die Aufnahme als unerwünscht.
Anbau: Das Purpur-Leinkraut entwickelt sich am besten in voller Sonne auf leichtem, durchlässigem bis sandigem Boden mit guter Drainage bei einem pH-Wert von etwa 6,5–7,2, ein breiterer Bereich der Bodenreaktion wird ebenfalls vertragen. Die Pflanzung erfolgt je nach Verfügbarkeit von März bis Oktober, im Gefäß bewähren sich ein tieferes Substrat und eine Drainageschicht, da Winternässe die Lebensdauer des Horstes verkürzt. Ein Pflanzabstand von etwa 30–35 cm entspricht rund 7–10 Pflanzen pro m². Gießen ist nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, nach dem Anwachsen verträgt sie auch trockenere Standorte, überschüssiges Wasser bekommt ihr nicht. An Nährstoffe stellt sie keine hohen Ansprüche, Überdüngung fördert das Umfallen der Stängel, daher genügt im Frühjahr eine leichte Gabe Kompost. Die Frosthärte gut eingewachsener Horste liegt bei etwa -20 bis -29 °C, in kalten Lagen hilft eine Wintermulchschicht aus Laubkompost. Die Pflanze kann sich selbst aussäen, was in naturnahen Pflanzungen von Vorteil ist, in gepflegten Beeten wird dies durch Entfernen verblühter Ähren vor der Samenreife begrenzt. An Schädlingen können Blattläuse auftreten, in feuchten Sommern Echter Mehltau. An exponierten Standorten lohnt sich ein vor starkem Wind geschützter Platz, damit die dünnen Stängel nicht brechen. Im Frühjahr werden trockene Stängelreste entfernt und der Mulch erneuert, was den Austrieb fördert. In Gärten mit leichtem Boden ist sie oft kurzlebig, kann sich dank Selbstaussaat aber über viele Jahre am Standort halten.
Autor: Kristýna | Revision: 02.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900494161 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blattfarbe: | Grün, Grau/Silber |
| Blütezeit: | Juli, August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Linaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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