Punktierter Gilbweiderich Lysimachia punctata
Artikelnummer: 2943 67218 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Punktierter Gilbweiderich - Zierstaude aus Südosteuropa und den angrenzenden Gebieten Kleinasiens und des Kaukasus. Am Naturstandort wächst sie auf feuchteren Wiesen und an lichten Waldsäumen. Im Garten bildet sie einen horstigen, aufrechten Wuchs ohne Stütze, meist 60–100 cm hoch und 30–50 cm breit, mit kurzen unterirdischen Rhizomen. Die Blätter sind lanzettlich bis eiförmig und auffällig in Quirlen zu dritt bis viert angeordnet. Sie sind frischgrün und fein mit Drüsen punktiert. Von Juni bis August öffnen sich in den Blattachseln gelbe, schalenförmige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 2 cm. So wirken die Stängel wie gelbe Säulen in regelmäßigen Etagen. Die Blüte ist bienenfreundlich und lässt sich in naturnahen Pflanzungen gut mit Storchschnabel, Sonnenhut, Frauenmantel, Glockenblumen und Ziergräsern kombinieren, am Wasser auch mit Schwertlilien und Mädesüß. Im Vergleich zum Gewöhnlichen Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris) ist sie niedriger, und der Blütenstand verteilt sich entlang des Stängels statt nur in einer endständigen Rispe. Die Blüten öffnen sich nacheinander, sodass regelmäßiges Ausschneiden verblühter Teile die Zierwirkung verlängert. Auch für größere Gefäße ist sie geeignet. Dort beruhigt sich das Wachstum auf natürliche Weise, und die Blattquirle kommen aus der Nähe zur Geltung. Zudem ist sie attraktiv für Bestäuber und lockt Schmetterlinge und Bienen an.
Anbau: Geeignet ist ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten. In heißen Gärten gedeiht sie besser in Böden, die Feuchtigkeit halten. Sie gedeiht in normaler Gartenerde, von lehmigen bis tonig-lehmigen Böden, auch schwach sauer bis leicht alkalisch, als Richtwert bei pH 5,5–7,8. Kurzzeitige Trockenheit wird vertragen, die Blüte ist jedoch bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und Mulch zuverlässiger. Gepflanzt wird von März bis Oktober. Für flächige Pflanzungen rechnet man mit etwa 7–9 Pflanzen pro m² bei Abständen von rund 35–40 cm. Eingewachsene Horste sind unter mitteleuropäischen Bedingungen frosthart bis -34 °C und benötigen keinen Winterschutz. Am Ende der Saison zieht der oberirdische Teil ein, im Frühjahr treibt der Bestand neu aus. Verjüngt wird durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst. Die Pflanze ist meist gesund. Bei anhaltender Staunässe können Blattflecken und Rost auftreten, selten zeigen sich an jungen Beständen Schnecken. An sehr nährstoffreichen und feuchten Standorten breitet sie sich über Rhizome schneller aus. Hier empfiehlt sich eine Wurzelsperre oder das regelmäßige Abstechen der Ränder. Nach der Blüte kann der Bestand zurückgeschnitten werden. Das begrenzt eine mögliche Selbstaussaat und fördert kompaktere Horste. Im Gefäß empfiehlt sich ein gleichmäßiges Gießen ohne Schwankungen sowie eine Düngung in niedriger Dosierung im Mai und Juni. Zu viel Stickstoff führt eher zu vergeilten Stängeln. Die Blütenstiele eignen sich auch für frische Sträuße und halten in der Vase meist einige Tage. Bis zur vollen Größe vergehen je nach Wasser- und Nährstoffversorgung in der Regel 2–4 Jahre nach der Pflanzung.
Autor: Kristýna | Revision: 02.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lysimachia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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