Prodara polycarpa 'Green Fingers' Fatsia japonica 'Green Fingers'
Artikelnummer: 9999646 122746 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Prodara polycarpa 'Green Fingers' - ein immergrüner Strauch aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae), endemisch in Taiwan, wo er in wärmeren, feuchteren Bergwäldern und an deren Rändern wächst. Die Sorte 'Greenfingers'® gehört zu den neueren Gartensorten, die für ihre ausgeprägter geteilten, „fingerförmigen“ Blätter geschätzt werden als die gewöhnliche japanische Aralie. Die Blätter sind handförmig gelappt, matt bis halbmattgrün, normalerweise 15–30 cm breit und bilden auf den Ästen einen dichten, exotisch wirkenden Baldachin. Der Strauch wächst aufrecht und kompakt und erreicht in Gärten meist eine Höhe von 1,5–2 m und eine Breite von 1–1,5 m. Im Herbst bis zum Frühwinter, in der Regel von Oktober bis Dezember, erscheinen kugelförmige Blütenstände aus kleinen cremeweißen Blüten, die eine wertvolle späte Nektarquelle sein können. Nach der Blüte entwickeln sich im Frühjahr dunkle, dekorative Beeren, die nicht verzehrt werden. 'Greenfingers'® eignet sich als Solitärgehölz im Halbschatten, im Unterwuchs höherer Gehölze und am Hauseingang, wo die großen Blätter eine ruhige, „waldige“ Atmosphäre schaffen und gut mit Farnen, Funkien, Christrosen oder immergrünen Rhododendren kontrastieren.
Kultivierung: Bevorzugt einen geschützten Standort im Halbschatten bis Schatten, mit Schutz vor Winterwind und scharfer Frühlingssonne, die die Verdunstung erhöhen kann. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und gut durchlässig, dauerhaft leicht feucht, mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7,0 und mit Drainage in schwereren Lehmböden. Die Pflanzung erfolgt in der Regel von März bis Oktober, wobei der Frühjahrstermin sicherer ist, damit die Pflanze vor dem Winter gut anwurzelt. Die Bewässerung sollte hauptsächlich im Sommer und in schneefreien Wintern regelmäßig erfolgen, Mulchen mit Laub oder Rinde ist vorteilhaft. Gedüngt wird meist mit Kompost oder langsam löslichem Dünger im Frühjahr, der Schnitt beschränkt sich auf das Kürzen zu langer Triebe und das Entfernen beschädigter Teile im späten Winter. In geschützten Gärten wärmerer Gebiete wird eine Frostbeständigkeit von etwa -10 °C angegeben, junge Pflanzen gedeihen mit Winterschutz der Wurzelzone. In Behältern bewährt sich ein Volumen von mindestens 20–30 l und eine Mischung aus Gartenerde mit Kompost und einer Drainageschicht. Wichtig ist die Isolierung des Topfes und die Überwinterung an einem geschützten oder hellen, frostfreien Ort. Für einen lebendigen, dichten Effekt werden die Pflanzen als Richtwert 0,8–1,2 m voneinander entfernt gepflanzt (1–2 Stück pro m²). Bei Trockenheit können Spinnmilben auftreten, an weichen Trieben Blattläuse, die Vorbeugung besteht in ausgeglichener Feuchtigkeit und einem luftigen Standort. Bei der Handhabung werden Handschuhe empfohlen, der Saft aus den Geweben kann bei empfindlichen Personen die Haut reizen. Im Winter rollen sich die Blätter oft ein und können vorübergehend welken, im Frühjahr bei Wiederherstellung der Feuchtigkeit spannen sich die Gewebe normalerweise wieder.
Autor: Nikol | Revision: 11.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 180-200 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Fatsia B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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