Prärie-Aster Aster turbinellus
Artikelnummer: 129133Produktdetailbeschreibung
Prärie-Aster - eine nordamerikanische Staude aus dem Kreis der Herbstastern, die in der Natur an Waldrändern, in lichten Hainen und auf frischeren Wiesen wächst, häufig auf humusreichen Böden. Sie bildet aufrechte, standfeste Stängel und einen eher kompakten Horst, der natürlich und zugleich gepflegt wirkt. Die Blätter sind lanzettlich bis schmal eiförmig, mittelgrün, leicht rau und wechselständig am Stängel angeordnet. Von September bis Oktober erscheinen an verzweigten Rispen Dutzende 2–3 cm große Blüten in blauvioletten Tönen mit gelber Mitte, die sich beim Abblühen ockerfarben verfärbt. Die Blüten sind ausgesprochen bienenfreundlich und locken auch Schmetterlinge an, daher eignet sich die Art für naturnahe Pflanzungen, für Ränder von Staudenbeeten und für gemischte „Prärie“-Kompositionen mit Sonnenhut, Fetthenne, Eisenkraut und Ziergräsern. Ein ausgewachsener Horst erreicht meist etwa 80–120 cm Höhe und 50–70 cm Breite, auf nährstoffreicherem Boden kann er höher werden. Nach der Blüte bleiben die filigranen Blütenstände als Struktur stehen und wiegen sich im Wind, sodass das Beet auch am Ende der Saison nicht schwer wirkt. Das Wachstum ist mittelstark, die Ausbreitung erfolgt über kurze Rhizome, und die Pflanze lässt sich gut im Beet halten. Bei Trockenheit kann sich die Blattfläche leicht verringern, im Herbst färbt sich das Laub jedoch wieder in ein satteres Grün. In naturnahen Pflanzungen ist sie auch deshalb wertvoll, weil sie zu einer Zeit blüht, in der viele Nektarquellen versiegen.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen gelingt die Kultur am besten in voller Sonne, an geschützter Stelle und in warmem Kleinklima an einer Mauer oder an einem leichten Hang, wo der Bestand nach Regen rasch abtrocknet. Geeignet ist ein leichter, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden mit guter Drainage, bei Steingartenarten mit höherem Anteil an Steinsplitt. Der empfohlene pH-Wert liegt meist bei etwa 6,8–8,2. Nach dem Einwurzeln wird sparsam gegossen, zwischen den Wassergaben sollte das Substrat abtrocknen, da Staunässe Fäulnis am Wurzelhals begünstigt. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt meist eine geringe Gabe eines ausgewogenen Düngers. Verblühte Stängel werden entfernt, und nach der Hauptblüte wird der Bestand häufig leicht zurückgeschnitten, damit er sich verdichtet. Als Mulch eignet sich eher mineralisches Material, etwa feiner Kies, da organischer Mulch Wasser speichert. Im Kübel bewährt sich ein durchlässiges Substrat mit Splittanteil und eine Drainageschicht, im Winter ein geschützter Standort, damit das Gefäß nicht im Wasser steht. Die Pflanzung aus Containern erfolgt meist von März bis November, in kühleren Lagen wird das Frühjahr bevorzugt. Die Frosthärte liegt bei robusten Staudenarten etwa zwischen -20 und -34 °C, entscheidend ist meist die Winternässe. Für Einsteiger bewährt sich ein erhöhter Standort, das Gießen direkt an die Wurzeln und ein luftiger Pflanzabstand von 20–30 cm, bei breiteren Horsten 30–40 cm, was je nach Sorte etwa 10–25 Pflanzen pro m² entspricht. Nach dem Einwurzeln ist die Prärie-Aster trockenheitsverträglich, bei länger anhaltendem Stress setzt sie jedoch schlechter Knospen an. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Thripse, bei Trockenheit auch Spinnmilben.
Autor: Kristýna | Revision: 25.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Astern (Aster) |
|---|---|
| EAN: | 2284900441950 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Lila |
| Blütezeit: | September, Oktober |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Astern - /anleitungen-zum-anbau-von-stauden/anleitung-zum-anbau-von-astern/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Aster B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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