Prachtkerze lindheimeri 'Rosy Jane' - Gaura lindheimeri 'Rosy Jane' Gaura lindheimeri 'Rosy Jane'

Artikelnummer: 132793
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Zarte, schmetterlingsähnliche Blüten öffnen sich aus dunkleren Knospen und tragen eine weiße Mitte mit rosafarbenem Rand, die Blütezeit dauert von Juni bis Oktober. Gaura lindheimeri 'Rosy Jane' erreicht eine Höhe von ca. 70 cm und eine Breite von 60 cm und wirkt als leichte Füllung zwischen Sonnenhut, Lavendel und Ziergräsern. Sie bevorzugt Sonne und gut durchlässigen Boden, idealerweise sandig-lehmig, mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8,0. Nach dem Einwurzeln beschränkt sich die Bewässerung auf längere Trockenperioden, bei Topfpflanzen ist eine Drainage wichtig. Für eine dichte Bepflanzung werden 6–8 Pflanzen pro m² benötigt.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Prachtkerze lindheimeri 'Rosy Jane' - heute oft als Oenothera lindheimeri bezeichnet, stammt aus dem Süden der USA, wo sie natürlich in Texas und Louisiana auf offenen Prärien und in lichten Kiefernwäldern vorkommt, meist in leichten, gut durchlässigen Böden. Die Sorte 'Rosy Jane' ist ein Klon, der auch als 'Harrosy' bezeichnet wird. Sie entstand als spontane Mutation einer Pflanze namens 'Siskiyou Pink' und wurde 2006 bei Hardy’s Plants in Whitchurch, Großbritannien, selektiert; der Sortenschutz ist mit dem Patent PP22290 verbunden. Unter den Bedingungen der Tschechischen Republik bildet sie einen lockeren Horst, der normalerweise 60–80 cm hoch und 50–70 cm breit wird. Die Blätter sind schmal bis lanzettlich, in der Austriebsphase oft mit einem weinroten Ton, später grün, auf zarten Stielen wirken sie „durchscheinend“. Von Juni bis Oktober öffnen sich an den Triebspitzen allmählich Blüten von etwa 2–3 cm Breite, vierblättrig, mit auffällig hervorstehenden Staubgefäßen. Aus dunkleren Knospen entwickeln sie sich zu weißer Farbe mit einem rosa Rand, sodass an einer Pflanze gleichzeitig verschiedene Farbphasen auftreten können. Die Pflanze liefert Nektar für Bestäuber, die Blütenstände eignen sich auch für die Vase, der Duft ist unauffällig. In Beeten lässt sie sich gut mit Ziergräsern, Salbei, Sonnenhut und Perowskia kombinieren, da ihre dünnen Stiele die Struktur von Pflanzungen ergänzen, ohne sie optisch zu verdichten.

Pflege: Am besten gedeiht sie an voller Sonne in einem warmen, luftigen Mikroklima und windgeschützt, wo die langen Blütenstiele weniger brechen und die Blüte länger anhält. Grundlage des Erfolgs ist ein durchlässiger Boden mit ausgezeichneter Drainage, da Wintervernässung häufiger Ursache für Verluste ist als Frost. Bewährt hat sich ein sandig-lehmiger Substrat mit Kiesanteil und einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8. Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und bei langer Trockenheit wichtig. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenresistenz gut und überschüssiges Wasser erhöht das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung ist sparsam, im Frühjahr reichen in der Regel Kompost oder eine geringe Dosis eines ausgewogenen Düngers mit geringerem Stickstoffanteil aus, damit sich die Pflanzen nicht unnötig strecken. Die Blüte findet meist von Juni bis Oktober statt, die Pflanzungen erfolgen in der Regel von März bis Oktober je nach Wetter und Verfügbarkeit. Bei Herbstpflanzungen ist ein trockener, warmer Standort vorteilhaft. Nach der ersten Blütephase werden die Stängel oft um etwa ein Drittel gekürzt, was die weitere Verzweigung und neue Blüten fördert. Der Hauptschnitt wird meist auf das Ende des Winters oder den frühen Frühling verschoben. Als Mulch wird leichter und eher mineralischer Kies gewählt, z. B. Kies am Wurzelhals, der keine Feuchtigkeit speichert. Für die Kultivierung im Topf eignet sich ein tieferer Topf von mindestens 20–30 l mit einer Drainageschicht und einem mineralischeren Substrat. Im Winter ist es wichtig, Staunässe zu vermeiden und den Wurzelballen vor starkem Durchfrieren zu schützen. Die Frostbeständigkeit reifer Pflanzen wird meist mit etwa -20 bis -23 °C angegeben, bei einigen Quellen bis ca. -25 °C, wobei ein trockenes Winterstandort entscheidend ist. Für Anfänger hat sich die Pflanzung in ein Hochbeet oder an eine Mauer bewährt, wo es wärmer und trockener ist. Als Krankheiten können Mehltau und Blattflecken bei dichter Pflanzung auftreten, bei Staunässe Wurzelfäule. Als Schädlinge können Blattläuse und gelegentlich Schnecken bei jungen Pflanzen vorkommen. Empfohlene Abstände sind 50–60 cm, was etwa 3–4 Pflanzen pro m² entspricht.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 26.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch G)
EAN: 2284900473241
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 60-80
Blütenfarbe: Rosa, Weiß
Blütezeit: Juni, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Gaura B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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