Pracht-Flockenblume Centaurea pulcherrima
Artikelnummer: 1855 9999452 41928 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Pracht-Flockenblume - oft als Psephellus pulcherrimus geführt, stammt von felsigen Hängen und offenen alpinen Wiesen des Kaukasus und des Nordostens der Türkei, wo sie in durchlässigen, steinigen Böden wächst. Im Garten bildet sie einen kompakten Horst mit einer bodennahen Rosette aus graugrünen bis silbrigen, fein filzigen und oft tief eingeschnittenen Blättern, sodass sie auch zwischen dichteren Stauden leicht wirkt. Während der Blüte erreicht sie meist 25–40 cm Höhe und etwa 25–35 cm Breite, ohne sich nennenswert über Rhizome auszubreiten. Von Mai oder Juni bis Juli, an kühleren Standorten oft bis August, erscheinen schlanke, wenig verzweigte Stängel, an deren Enden sich einzelne Blütenkörbchen von etwa 4–5 cm öffnen. Die Randblüten sind rosa bis rosaviolett und gehen zur Mitte hin in Cremetöne über. Die Hüllblätter mit hellen Fransen bleiben auch nach der Blüte dekorativ und tragen zum punktuellen Effekt in der Pflanzung bei. Ein Duft ist meist kaum wahrnehmbar. Die Art ist bienenfreundlich und bei Schmetterlingen beliebt und kommt in Steingärten, Kiesbeeten, trockenen Säumen und Gefäßen gut zur Geltung. Das feine Laub bildet einen schönen Kontrast zu Schwingel, Thymian, Fetthennen, niedrigem Salbei oder kleinblütigem Storchschnabel. Die Blüten eignen sich auch für kleinere Sträuße.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne und ein durchlässiger, eher magerer Boden mit Kiesanteil und neutraler bis leicht alkalischer Reaktion. In schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet, da dauerhafte Nässe im Winter schadet. Nach der Pflanzung wird gleichmäßig feucht gehalten, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze trockenere Sommerphasen und kommt mit einer mäßigen Kompostgabe im Frühjahr aus. Ein Mulch aus Kies oder feinem Splitt hemmt Unkraut und hält die Rosette sauber. Das Entfernen verblühter Körbchen verlängert die Blüte und begrenzt die Selbstaussaat, die in warmen Lagen auftreten kann, belassene Blütenstände liefern dagegen Material zum Trocknen. Im Frühjahr werden trockene Reste der Rosette entfernt, ältere Horste werden gegebenenfalls nach 3–4 Jahren geteilt, damit sie vital bleiben. In Gefäßen erfolgt die Kultur in einem tieferen Topf mit Drainage und mineralischem Substrat, gegossen wird dann regelmäßiger als im Freiland. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Pflanze bis etwa −34 °C frosthart und überwintert am besten an einem luftigen Standort ohne Winternässe. Gepflanzt wird von März bis Oktober, der übliche Pflanzabstand beträgt 40–50 cm, also etwa 4–6 Pflanzen je m². An Krankheiten kann in zu dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse an jungen Trieben, meist ohne ernsthaften Schaden.
Autor: Nikol | Revision: 21.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß, lila |
| Blattfarbe: | Grün, Grau/Silber |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Centaurea B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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