Polei-Gamander Mentha pulegium
Artikelnummer: 8426890Detaillierte Produktbeschreibung
Polei-Minze – oder auch Gemeiner Polei, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler, die von Europa über das Mittelmeer bis nach Nordiran und Nordafrika verbreitet ist. In der Natur wächst sie auf feuchteren Wiesen, an Gewässerrändern, in Gräben und an anderen Standorten mit frischem bis feuchtem Boden. Bildet einen niedrigen, aromatischen, kriechend bis aufsteigend wachsenden Bewuchs, der normalerweise 10 bis 30 cm hoch und etwa 30 bis 50 cm breit wird, sich aber allmählich weiter ausbreiten kann. Die Blätter sind klein, gegenständig, rundlich-eiförmig bis elliptisch, grün und sehr stark duftend, mit einem würzigen Minzaroma. Von Juli bis September erscheinen an den Stängeln kleine, lila bis hellviolette Blüten, die in dichten Quirlen um den Stängel angeordnet sind und Bienen und andere Bestäuber anziehen. Die Art eignet sich für Kräuterecken, Wegränder, Teichränder, naturnah gestaltete Pflanzungen und für Töpfe. In der Komposition lässt sie sich gut mit anderen feuchtigkeitsliebenden Kräutern und niedrigeren Stauden verbinden. In der traditionellen Kräuterkunde wurde Polei verwendet, heute ist jedoch Vorsicht geboten, da die ätherischen Öle und insbesondere das konzentrierte Öl toxisch sein können. Für den normalen Küchen- und Teegebrauch gilt diese Art nicht als geeignete essbare Minze.
Anbau: Gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in wärmerem Mikroklima mit guter Luftzirkulation und an einem windgeschützten Standort, was das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck reduziert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem Boden, der dauerhaft leicht feucht, aber nicht staunass ist. In schwereren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberen Bestandteilen für den Wasserablauf, im Topf ist eine Drainageschicht wichtig. Ein pH-Wert von 6,0–7,5 ist ungefähr geeignet. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, bei Topfkultur häufiger, da der Ballen schneller austrocknet. Längere Trockenheit reduziert das Aroma und erhöht den Befall von Minzrost und Spinnmilben, daher ist die Trockenresistenz eher gering bis mittel. Die Düngung basiert auf Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer leichten Nährstoffergänzung während der Saison, bei Topfkultur schwächer, aber regelmäßig dosiert. Der Bestand wird durch Kürzen nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was die Verdichtung und ein feineres Wachstum fördert. Ältere Horste werden nach 3–4 Jahren oft durch Teilung erneuert. Eine Kompostmulchschicht stabilisiert die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Blüte der meisten Minzen erfolgt von Juli bis September, das Laub wird laufend von Mai bis September geerntet und duftet vor der Blüte am intensivsten. Die Frostbeständigkeit der ausgereiften Pflanze liegt je nach Art und Standort ungefähr zwischen -20 bis -30 °C. Im Topf besteht die Gefahr des Durchfrierens des Ballens, daher wählt man eine Isolierung des Topfes und einen geschützten Standort. Für Anfänger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome durch eine Wurzelsperre oder durch den Anbau im Topf zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren Sorten und 40–50 cm bei robusten, was ca. 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen gehören Minzrost, Mehltau und Blattfleckenkrankheiten, bei den Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, insbesondere bei Trockenheit und dichtem Bestand.
Autor: Kristýna | Überprüfung: 23.04.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900400308 |
| Verpackung: | Container S. 14 |
| Plant Passport: | A: Mentha B: CZ-4282 C: 24/FP/0058 D: IT |
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