Pindos-Flockenblume Centaurea pindicola
Artikelnummer: 1856 41925 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Pindos-Flockenblume - eine niedrig bleibende Flockenblumenart. Sie stammt aus den Gebirgsregionen des südwestlichen Balkans, vor allem aus dem Pindos-Gebirge und weiteren griechischen Massiven, wo sie an offenen Standorten auf steinigen Hängen und Geröllhalden wächst. Im Garten bildet sie einen niedrigen, kompakten Horst mit grundständiger Rosette und breitet sich nur mäßig aus, sodass sie ihre Form in der Pflanzung behält. Die Blätter sind lanzettlich bis leierförmig gelappt, graugrün und fein filzig, oft mit silbrigem Hauch. Zur Blütezeit erscheinen kurze Stängel mit einzelnen, etwa 3–4 cm großen Blütenkörben, die mitunter auch sitzend sind. Die Randblüten sind cremeweiß und gehen zur Mitte hin in silbrige Töne über, aus der Nähe betrachtet tritt die feine Zeichnung der Röhrenblüten hervor. Die Hüllblätter tragen meist dunkle Anhängsel mit hellen Fransen und einem kurzen Dörnchen, wodurch das Köpfchen auch nach der Blüte dekorativ bleibt. Die Pflanze ist bienenfreundlich und findet Verwendung in Steingärten, Kiesbeeten und Trögen. In naturnahen Pflanzungen wirkt sie als heller Akzent zwischen trockenheitsliebenden Stauden und harmoniert gut mit Steinkraut, Kuhschellen, niedrigen Nelken, Salbei und Schwingel. In kleinen Sträußen kann sie auch als Schnittblume dienen.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne und ein durchlässiger, eher magerer Boden mit Kiesanteil und neutraler bis leicht alkalischer Reaktion. In schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet, da anhaltende Staunässe im Winter schadet. Nach der Pflanzung wird für gleichmäßige Feuchtigkeit gesorgt, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze trockenere Sommerphasen und kommt mit einer mäßigen Kompostgabe im Frühjahr aus. Eine Mulchschicht aus Kies oder feinem Splitt hält Unkraut zurück und die Rosette sauber. Das Entfernen verblühter Blütenkörbe verlängert die Blütezeit und begrenzt die Selbstaussaat, die in warmen Lagen auftreten kann, belässt man die Blütenstände, gewinnt man dagegen Material zum Trocknen. Im Frühjahr werden trockene Reste der Rosette entfernt, ältere Horste können nach 3–4 Jahren geteilt werden, um ihre Vitalität zu erhalten. In Gefäßen erfolgt die Kultur in einem tieferen Topf mit Drainage und mineralischem Substrat, wobei regelmäßiger gegossen wird als im Freiland. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Pflanze bis etwa −34 °C frosthart und überwintert am besten an einem luftigen Standort ohne winterliche Nässe. Gepflanzt wird von März bis Oktober, der übliche Pflanzabstand beträgt 40–50 cm, also etwa 4–6 Pflanzen pro m². An Krankheiten kann bei zu dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse an jungen Trieben, meist ohne nennenswerten Schaden.
Autor: Nikol | Revision: 21.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Centaurea B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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