Pieris 'Flaming Silver' Pieris japonica 'Flaming Silver'
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Pieris 'Flaming Silver' – ein immergrüner Zierkultivar aus der Familie der Heidekrautgewächse, geschätzt für seinen roten Austrieb, seine panaschierten Blätter und seine glockenförmigen Frühlingsblüten. Die ursprüngliche Art stammt aus Japan, Taiwan und Ostchina, wo sie in lichten Bergwäldern und auf humosen, sauren Böden wächst. Der Kultivar bildet einen dichten, aufrechten bis leicht ausladenden Strauch mit einer Höhe und Breite von etwa 1–1,5 m. Die Blätter sind schmal elliptisch, lederartig, immergrün und dunkelgrün mit einem markanten cremeweißen bis silbernen Rand. Die jungen Triebe treiben im Frühjahr feurig rot bis purpurfarben aus und bilden über mehrere Wochen einen starken Farbkontrast zu den ausgereiften panaschierten Blättern. Im April und Mai erscheinen hängende Trauben kleiner, cremeweißer, glockenförmiger Blüten, die an Maiglöckchen erinnern und frühe Bestäuber anlocken. Der Strauch wirkt das ganze Jahr über dekorativ, da er wintergrünes Laub, Frühlingsblüten und den markanten neuen Austrieb kombiniert. Er eignet sich ideal für Heidegardens, Moorbeete, Vorgärten, Kübel, halbschattige Bereiche und als Blickfang an Eingängen. Er harmoniert hervorragend mit Chinasgräsern, Azaleen, Heidekraut, Pieris, Skimmia, Farnen, Hostas, Bergenien und japanischen Ahornen. Die gesamte Pflanze ist bei Verzehr giftig, was in Gärten mit kleinen Kindern und Haustieren berücksichtigt werden sollte.
Pflege: Pieris wird im Halbschatten oder leichterem Schatten kultiviert, wo sie eine stabilere Feuchtigkeit aufweist. Volle Sonne verträgt sie nur in feuchtem und kaltem Boden, andernfalls kann es zu Blattverbrennungen kommen. Der Boden sollte sauer, mit einem pH-Wert von 4,5–5,5, humos, gut durchlässig, dauerhaft leicht feucht, aber ohne Staunässe sein. Der Boden sollte humos, aber sehr durchlässig sein, mit Kies oder grobem Sand und einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8, oft mit Kalkanteil. Pinienrindenmulch stabilisiert den pH-Wert und hält die Feuchtigkeit. In Behältern wird eine Rhododendron-Erde verwendet. Bewässerung ist besonders im Sommer und nach der Pflanzung unerlässlich. Gedüngt wird mit geringen Mengen an Dünger für säureliebende Pflanzen. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht notwendig, nach der Blüte können verblühte Blütenstände entfernt oder die Form korrigiert werden. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Pflanzen liegt bei etwa -20 °C, in Bergregionen ist ein Winterschutz vor Frühlingssonne ratsam. Krankheiten treten hauptsächlich bei schlechter Drainage auf, wo es zu Pilzbefall kommen kann, der Welke verursacht.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 29.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schattenglöckchen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pieris B: CZ-4282 C: 25/FP/0138 D: NL |
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