Picea abies 'Medusa' Picea abies 'Medusa'

Artikelnummer: 126937
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Miniatur-Kultivar der Gemeinen Fichte, entdeckt in der amerikanischen Baumschule Boyko Nursery in Oregon als Sport von Picea abies 'Acrocona'. Im Vergleich zum Mutterkultivar wächst sie kleiner, dichter und kompakter, mit einem niedrigen kugelförmigen bis polsterförmigen Habitus und kurzen, leicht gewundenen Zweigen. Der Zuwachs beträgt nur 2–5 cm pro Jahr. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von 0,4–0,5 m, in der Erwachsenenphase üblicherweise 0,5–0,6 m × 0,3–0,5 m. Die Nadeln treiben frisch grün aus und dunkeln später nach. Im Frühjahr trägt sie kleine rote bis purpurfarbene Zapfen, die später braun ausreifen. Sie eignet sich ideal für Steingärten, Tröge, Kübel sowie für Miniaturgärten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Medusa' – ein miniaturisierter Zierkultivar der Gemeinen Fichte. Der Kultivar wurde in der amerikanischen Baumschule Boyko Nursery in Oregon als Hexenbesen an Picea abies 'Acrocona' entdeckt. Vom Mutterkultivar übernahm er die Fähigkeit, auffällige junge Zapfen zu bilden, wächst jedoch wesentlich dichter, feiner und kompakter. Der Habitus ist niedrig, kugelig bis polsterförmig, mit kurzen, leicht gewundenen Zweigen. Das Wachstum ist sehr langsam, in der Regel 2–5 cm pro Jahr. Im Alter von 10 Jahren erreicht er eine Höhe von etwa 0,4–0,5 m, im adulten Zustand meist eine Höhe von 0,5–0,6 m und eine Breite von 0,3–0,5 m, je nach Kulturbedingungen kann er breiter werden. Die Nadeln sind kurz, dicht, beim Austrieb hell- bis frischgrün, später dunkelgrün. Der prächtigste Schmuck sind die kleinen jungen Zapfen, die im Frühjahr an den Triebspitzen in einem roten bis purpurroten Farbton erscheinen und im Laufe der Saison braun ausreifen. Die Blüten sind unauffällig. Der Kultivar eignet sich für den Steingarten, Pflanztröge, Miniaturgärten, Kübel, Heidegärten sowie den Vorgarten. Er harmoniert gut mit Heidekraut, niedrigen Wacholderarten, Zwergkiefern, Schwinggräsern und kleinen bodendeckenden Stauden.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In freier Wildbahn kann er bis zu 50 m hoch werden. In Gartenbedingungen erreicht er standardmäßig eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist in jungen Jahren glatt, braun, im Laufe der Alterung schuppiger, rissiger, eher graubraun. Die Äste des Baumes wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler, grün, an den Spitzen spitz zulaufend. Die Zapfen sind länglich, wachsen zuerst aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Männliche Zapfen sind gelb, weibliche rötlich.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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