Pfennigkraut Lysimachia nummularia

Artikelnummer: 2941
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Bodendeckende Staude, die rasch einen niedrigen, kriechenden Teppich bildet. Die Triebe wurzeln an den Knoten. Sie wird etwa 10 cm hoch, breitet sich aber seitlich aus und bedeckt zuverlässig offenen Boden und Pflanzungsränder. Von Mai bis Juli erscheinen einzelne gelbe Blüten in den Blattachseln. Geeignet ist feuchterer Gartenboden im Halbschatten, bei ausreichender Feuchtigkeit wird auch Sonne vertragen. Das Pfennigkraut überwintert ohne Schutz und ist teilweise immergrün. Die Pflanze besticht durch außergewöhnliche Zierwirkung und vielseitige Verwendung im Garten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pfennigkraut - heimische Art der mitteleuropäischen Flora aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), natürlich an feuchtere Wiesen, Auwälder und Ufer von Fließgewässern gebunden. Sie bildet kriechende, an den Knoten wurzelnde Stängel von bis zu etwa 50 cm Länge, die sich zu einem niedrigen Teppich verflechten. Der Bestand wird nur etwa 10 cm hoch, die Fläche vergrößert sich jedoch rasch durch die bewurzelnden Triebe und kurze Rhizome. Die Blätter stehen gegenständig, sind rundlich bis elliptisch, typisch münzenförmig und oft mit kleinen orangefarbenen Punkten versehen. Von Mai bis Juli erscheinen in den Blattachseln einzelne, sattgelbe Blüten an bis zu mehreren Zentimetern langen Stielen. Traditionell wurde die Pflanze als Wiesentee gesammelt, meist für Kräutermischungen, und es wird ein Gehalt an Gerbstoffen und Saponinen angegeben, im Garten glänzt sie jedoch vor allem als Bodendecker. Die Verwendung reicht von Wegrändern und Unterpflanzungen von Gehölzen über Teichränder bis zu Pflanzungen in größeren Schalen, wo die Triebe über den Rand hängen. In Kombinationen bildet sie einen niedrigen Hintergrund für Farne, Funkien und Frühjahrszwiebelblumen. Häufig wird sie auch zur Befestigung von Uferböschungen an Gewässern eingesetzt.

Anbau: Als Standort eignet sich Halbschatten bis Schatten, in der Sonne gedeiht die Pflanze ebenfalls, sofern der Boden dauerhaft leicht feucht bleibt. Bevorzugt werden humose, nährstoffreichere Böden, toleriert werden aber auch Lehmböden und ein breiter pH-Bereich von leicht sauer bis leicht alkalisch, etwa 6,0–7,8. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober mit einem Abstand von 25–30 cm. Für einen raschen Flächenschluss werden etwa 9–12 Pflanzen pro m² verwendet, bei kleineren Flächen genügt auch eine geringere Anzahl. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und bei Kultur in Gefäßen wichtig, wo das Substrat schneller austrocknet als im Beet. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder Lauberde, Mulch unterdrückt Unkraut, bis sich der Teppich schließt. Die Vermehrung gelingt leicht durch Teilung und Umpflanzen bewurzelter Triebstücke während der gesamten Vegetationszeit, ein schneller Weg zu einer dichten Fläche aus Jungpflanzen von Lysimachia nummularia. Unter guten Bedingungen kann sich die Pflanze rasch ausbreiten, die Ränder werden durch Einkürzen der Triebe oder Begrenzen der Fläche im Zaum gehalten. Die Frosthärte ist hoch, im Garten überwintert sie ohne Schutz bis etwa -34 °C und bleibt oft teilweise immergrün. Krankheiten treten eher selten auf, in Gefäßen lohnt sich eine Drainage.

Autor: Kristýna | Revision: 02.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch L)
EAN: 2284900094408
Lichtverhältnisse: Halbschatten, Schatten
Höhe: 10-20
Blütenfarbe: Bernstein
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Mai, Juni, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lysimachia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL
Plant Passport 2: A: Lysimachia B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL

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