Pfeilbambus 'Tsutsumiana' Pseudosasa japonica 'Tsutsumiana'

Artikelnummer: 9999703
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Pfeilbambus 'Tsutsumiana' mit auffallend zwiebelartigen Knoten und ganzjähriger Struktur. Für den Halbschatten. Die Sorte besticht durch verdickte Halmglieder, die an eine Kette erinnern und dem Bambus eine skulpturale Ausstrahlung verleihen. Der Wuchs ist eher kompakt, meist 2–3 m, mit dichter Belaubung, die sich für Sichtschutz eignet. Ideal sind Halbschatten, ein geschützter Standort und durchlässiger, humusreicher Boden. Für Hecken wird im Abstand von etwa 0,8–1,2 m gepflanzt. Die Blüte ist bei Bambus unregelmäßig und in üblichen Pflanzungen nicht zu erwarten. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pfeilbambus 'Tsutsumiana' - eine bei Sammlern geschätzte Bambussorte, die auf die Art Pseudosasa japonica aus Japan und Korea zurückgeht. In der botanischen Literatur wird sie auch als Pseudosasa japonica var. tsutsumiana geführt, beschrieben in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Von der gewöhnlichen Form unterscheidet sie sich durch auffallend verdickte Halm- und Rhizomglieder, die an eine Kette oder an „Zwiebeln“ erinnern und auch im Winter ihren wichtigsten Zierwert ausmachen. Die Halme sind olivgrün und im ausgewachsenen Zustand etwa 1,5–2,5 cm stark, die Blätter schmal bis lanzettlich, glänzend grün und häufig 20–35 cm lang. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht die Pflanze meist 2–2,5 m und bildet einen dichteren, niedrigeren Sichtschutz als die Art. Die Blüte ist bei Bambus unregelmäßig und wird im Garten gewöhnlich nicht eingeplant, kultiviert wird die Pflanze daher wegen ihres ganzjährigen Laubs und der Halmstruktur. In Pflanzungen lässt sie sich gut mit Farnen, Funkien und windschützenden Gehölzen kombinieren. In Japan wurde die Art dank ihrer festen Halme traditionell auch zur Herstellung von Pfeilen genutzt, daher der Name „Pfeilbambus“.

Anbau:  Geeignet ist ein halbschattiger bis schattiger Standort ohne pralle Sonne, da direkte Mittagssonne bei Trockenheit das Aussehen der Blätter beeinträchtigen und ein Einrollen verursachen kann. Der Boden sollte tiefgründig, durchlässig und humos sein, schwach sauer bis neutral, etwa pH 5,5–7,0. In schweren Böden helfen eine Beimischung von Kies und Kompost sowie ein erhöhtes Beet. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt üblicherweise von März bis Oktober. Wassergaben sind nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig, im Winter tut bei niederschlagsarmer Witterung ohne gefrorenen Boden eine zusätzliche Bewässerung gut. Mulch hilft, den Wurzelraum kühler zu halten. Die Sorte bildet Ausläufer, daher wird in kleineren Gärten eine Rhizomsperre, meist 60 cm tief, verwendet oder die Pflanze im Kübel kultiviert. Im Kübel bewährt sich ein Volumen von mindestens 50–80 l mit Drainageschicht. Für eine Hecke rechnet man mit einem Pflanzabstand von etwa 0,8–1,2 m. Die Frosthärte wird mit bis etwa -25 °C angegeben, am empfindlichsten ist der Wurzelballen im Kübel, wenn er durchfriert. An Krankheiten können Blattfleckenkrankheiten auftreten, an Schädlingen bei trockenem Kleinklima Spinnmilben und Blattläuse. Ältere Halme werden nach dem Winter bodennah entfernt, damit der Bestand luftig bleibt.

Autor: Kristýna | Revision: 16.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Bambus
EAN: 2284900502194
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200-250
Blattfarbe: Grün
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Phyllostachys B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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