Pfefferminze Pfefferminze

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Intensiver Minzgeschmack für Tee, Sirupe und hausgemachte Kosmetik, wächst auch gut im Topf. Pfefferminze (Mentha × piperita) ist eine ausdauernde Pflanze mit dunkelgrünen Blättern und oft purpurfarbenen Stängeln. Sie bildet Büschel von etwa 50–80 cm Höhe und breitet sich durch Rhizome aus, weshalb sie in Beeten oft mit einer Barriere angebaut wird. Blüht von Juli bis September mit kleinen rosa-violetten Blüten. Für den Anbau von Minze eignen sich Sonne und Halbschatten, humoser, frischer Boden, pH-Wert ca. 6–7,5, Ernte der Blätter von Mai bis September. Im Garten findet sie Anwendung in Kräuterbeeten und in der Nähe von Sitzplätzen, in Kompositionen harmoniert sie gut mit Zitronenmelisse, Ysop, Oregano und essbaren Ringelblumenblüten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Pfefferminze - eine aromatische Staude aus der Familie der Lippenblütler, entstanden durch Kreuzung von Wasserminze und Grüner Minze. In der Praxis wird sie wegen ihres hohen Anteils an ätherischen Ölen mit Menthol und Menthon angebaut, die den Blättern ihren typischen kühlenden Geschmack und Duft verleihen. Der oberirdische Teil bildet aufrechte bis aufsteigende Stängel, oft mit purpurroter Färbung, die Blätter sind länglich-eiförmig, gezähnt, mit deutlicher Nervatur. Unter guten Bedingungen erreicht sie eine Höhe von etwa 50–80 cm, die Breite des Bestandes ist variabel, da sie sich durch Rhizome ausbreitet und einen dichten Teppich bilden kann. Von Juli bis September erscheinen Ähren mit kleinen rosa-violetten Blüten, die den Bestäubern Nektar bieten, Samen bilden sich nur ausnahmsweise. Die Blätter werden für Tees, Limonaden, Sirupe, Schokoladen- und Obstdesserts sowie für herzhafte Soßen verwendet. Bei der heimischen Verarbeitung findet sie auch in Essigen, Zuckern und als aromatischer Bestandteil von Kräuterbädern Verwendung, ohne gesundheitsbezogene Angaben wird die traditionelle Anwendung für ein Gefühl der Leichtigkeit nach dem Essen erwähnt. Trocknen verstärkt den Mentholton, zum Erhalt der Farbe wird oft das Einfrieren gewählt. Im Garten findet sie Anwendung in Kräuterbeeten und in der Nähe von Sitzplätzen, in Kompositionen harmoniert sie gut mit Zitronenmelisse, Ysop, Oregano und essbaren Ringelblumenblüten.

Anbau: Sie gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in einem wärmeren Mikroklimat mit guter Luftzirkulation und an einem windgeschützten Ort, was das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck reduziert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem Boden, der dauerhaft leicht feucht, aber nicht staunass ist. In schwereren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberen Bestandteilen für den Wasserablauf, im Topf ist eine Drainageschicht wichtig. Ein pH-Wert von 6,0–7,5 ist ungefähr passend. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, bei Topfkultur häufiger, da der Ballen schneller austrocknet. Längere Trockenheit reduziert das Aroma und erhöht den Befall von Minzrost und Spinnmilben, daher ist die Trockenresistenz eher gering bis mittel. Die Düngung basiert auf Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer leichten Nährstoffergänzung während der Saison, bei Topfkultur schwächer, aber regelmäßig dosiert. Der Bestand wird durch Kürzen nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was die Verdichtung und ein feineres Wachstum fördert. Ältere Horste werden nach 3–4 Jahren oft durch Teilung erneuert. Eine Kompostmulchschicht stabilisiert die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Blüte der meisten Minzen erfolgt von Juli bis September, das Laub wird laufend von Mai bis September geerntet und duftet vor der Blüte am intensivsten. Die Frostbeständigkeit der ausgereiften Pflanze liegt je nach Art und Standort ungefähr zwischen -20 bis -30 °C. Im Topf besteht die Gefahr des Durchfrierens des Ballens, daher wählt man eine Isolierung des Topfes und einen geschützten Standort. Für Anfänger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome durch eine Wurzelsperre oder durch den Anbau im Topf zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren Sorten und 40–50 cm bei robusten, was ca. 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen gehören Minzrost, Mehltau und Blattfleckenkrankheiten, bei den Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, insbesondere bei Trockenheit und dichtem Bestand.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 19.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kräuter & Heilpflanzen
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80
Blütenfarbe: Rosa
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Juli, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0066 D: IT
Plant Passport 2: A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0048 D: IT

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