Pfefferminze 'Swiss' Mentha x piperita 'Swiss'
Artikelnummer: 3682Produktdetailbeschreibung
Pfefferminze 'Swiss' - eine Sorte der Pfefferminze, also der sterilen Hybride aus Mentha aquatica und Mentha spicata. Im Handel wird sie mitunter auch als „Swiss mint“ oder als Mentha spicata 'Swiss' geführt, gemeinsames Merkmal ist das reine Mentholaroma mit einer Note von Kaugummiminze. Die Pflanze bildet ein kriechendes Rhizom und aufrechte, vierkantige Stängel, unter guten Bedingungen erreicht sie etwa 60–75 cm Höhe und breitet sich auf rund 60 cm aus. Die gegenständigen Blätter sind schmal eiförmig bis lanzettlich, am Rand gesägt und duften bei Berührung intensiv. Von Juli bis September erscheinen dichte, endständige Ähren kleiner röhrenförmiger Blüten in Lila bis Hellrosa, die bei Bienen sehr beliebt sind. Die geernteten Blätter eignen sich für Tee, Sirup, Likör, Schokoladendesserts und zum Aromatisieren von Obst. Getrocknete Blätter bewahren ihr Aroma besser, wenn sie rasch im Schatten getrocknet werden. Die Pfefferminze wird in Europa mindestens seit dem Ende des 17. Jahrhunderts als Kulturpflanze angebaut, vor allem wegen ihres hohen Gehalts an ätherischen Ölen, und die Sorte 'Swiss' hat sich dank ihres ausgeprägten Geschmacks auch in der Lebensmittelherstellung bewährt. Im Kräutergarten bildet sie eine aromatische Kulisse am Sitzplatz, in der Kombination harmoniert sie gut mit Zitronenmelisse, Dost und Wermut, zugleich eignet sie sich für Nutzbeete, wo ihr Duft die Vielfalt der Pflanzung bereichert.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in einem wärmeren Kleinklima mit guter Luftzirkulation und an einem geschützten Standort, der das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck mindert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem Boden, der stets leicht feucht, aber nicht staunass ist. In schweren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberem Material für den Wasserabzug, im Gefäß ist eine Drainageschicht wichtig. Als Richtwert eignet sich ein pH-Wert von 6,0–7,5. Gegossen wird regelmäßig, bei Topfkultur häufiger, da der Ballen schneller austrocknet. Anhaltende Trockenheit mindert das Aroma und begünstigt Minzenrost und Spinnmilben, die Trockenheitsverträglichkeit ist daher eher gering bis mittel. Die Düngung erfolgt mit Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer mäßigen Nährstoffgabe während der Saison, im Gefäß schwächer, aber regelmäßig dosiert. Der Bestand wird durch Rückschnitt nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was einen dichteren Wuchs und feineren Austrieb fördert, ältere Horste werden nach 3–4 Jahren häufig durch Teilung verjüngt. Eine Mulchschicht aus Kompost hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut. Gepflanzt wird von März bis Oktober, die Blütezeit der meisten Minzen fällt in den Zeitraum Juli–September, die Blätter werden laufend von Mai bis September geerntet und duften vor der Blüte am stärksten. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt je nach Art und Standort etwa zwischen -20 und -30 °C. Im Gefäß besteht die Gefahr, dass der Ballen durchfriert, daher empfehlen sich eine Isolierung des Topfes und ein geschützter Platz. Für Einsteiger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome mit einer Wurzelsperre oder durch Kultur im Gefäß zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren und 40–50 cm bei kräftigen Typen, was rund 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen zählen Minzenrost, Echter Mehltau und Blattflecken, an Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, vor allem bei Trockenheit und zu dichtem Bestand.
Autor: Kristýna | Revision: 19.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900083082 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juli, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0090 D: IT |
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