Persischer Eisenholzbaum 'Burgundy' Parrotia persica 'Burgundy'

Artikelnummer: 116686
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Der Persische Eisenholzbaum zeichnet sich durch seine Farbveränderlichkeit und strukturelle Schönheit aus. Dieser 3–5 m hohe Baum oder Strauch treibt weinrote Blätter, die sich im Herbst feurig orange und leuchtend rot färben. Bereits im Februar schmücken tiefrote Staubgefäße die kahlen Äste. Die Pflanze ist bis -25 °C voll frostbeständig, trockenheits- und schmutzresistent. Ältere Stämme beeindrucken zusätzlich mit einer mosaikartig abblätternden Rinde. Dank seines mittleren Wuchses ist er ein idealer Solitär, der mit seiner Dynamik zu jeder Jahreszeit, besonders aber in den Herbstmonaten, für einen besonderen Anblick sorgt.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Parrotie persica 'Burgundy' - ein außergewöhnlich farbenprächtiger und strukturell interessanter Baum, der zum wahren König des Herbstgartens wird. Diese Kultivarpflanze, auch bekannt als persisches Eisenholz, wächst als laubabwerfender, mittelgroßer Strauch oder mehrstämmiger Baum, der unter unseren Bedingungen eine Höhe von 3 bis 5 Metern erreicht. Sein Habitus ist in jungen Jahren aufrecht, später breitet er sich zu einer breiten Krone mit leicht überhängenden Seitenästen aus. Der größte Vorteil dieser Sorte ist die Veränderlichkeit ihrer Blätter. Sie treiben im frühen Frühling in intensiven weinroten Farbtönen aus, die viel ausgeprägter sind als beim Grundtyp. Im Laufe des Sommers ändert sich die Farbe zu dunkelgrün mit einem weinroten Rand, um sich mit dem Einsetzen des Herbstes, im Oktober und November, in einem unglaublichen Farbspektrum von feurig orange bis leuchtend rot zu entfalten. Noch vor dem Austreiben der Blätter, üblicherweise im Februar und März, erscheinen an den kahlen Zweigen kleine, aber sehr interessante Blüten in Form von tiefroten Staubgefäßen, die kleinen Pinseln ähneln. Die Früchte sind unscheinbare holzige Kapseln, die sich im Herbst entwickeln, aber keine essenzielle Bedeutung haben. Sie ist bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit. Sie ist vollständig frosthart bis -25 °C und verträgt Trockenheit sowie städtische Verschmutzung sehr gut. Mit zunehmendem Alter erscheint an den Stämmen ein weiteres Zierelement – die abblätternde Rinde in verschiedenen Grau- und Brauntönen, die eine attraktive, an Platanen erinnernde Mosaikstruktur bildet. Dank ihrer mittleren Wuchshöhe ist sie ein idealer Solitärbaum für mittelgroße Gärten, wo sie mit ihrer farblichen Dynamik zu jeder Jahreszeit ein Schauspiel bietet.

Der Persische Eisenholzbaum, lateinisch Parrotia persica, ist ein Baum, der ursprünglich aus Asien stammt, genauer gesagt aus den Regionen am Fuße der Berge des Nord-Iran und Aserbaidschans. In diesen Regionen ist es üblich, den Persischen Eisenholzbaum in Mischwäldern zu finden. Er blüht im Februar bis März, noch bevor die Blätter austreiben. Ihre Blüten erinnern an rote bis weinrote Büschel, ähnlich denen des Hamamelis. Der Strauch kann bis zu 5 m hoch werden, oder als kleinerer Baum bis zu 10 m hoch wachsen. Er ist mehrstämmig und hat eine breit ausladende Krone. Die Rinde ist braun-grau und löst sich meist in größeren Platten ab, wobei Flecken zurückbleiben, die allmählich dunkler werden. Die Blätter sind laubabwerfend, wechselständig, haben eine stumpfe und abgerundete Form und erreichen eine Länge von 5 bis 20 cm. Sie sind relativ steif und ledrig, mit einer schönen grünen, glänzenden Oberfläche. Sie treiben früh aus und bleiben lange an den Zweigen. Im Herbst verfärben sich ihre Blätter in wunderschöne Rottöne, Gelb, Orange und gehen bis zu goldrot-feurigen Tönen über. Der Persische Eisenholzbaum verträgt trockene Böden gut, gedeiht auch auf ärmeren Böden und mag sonnige Standorte, kommt aber auch mit Halbschatten zurecht. Was die Bodenansprüche betrifft, ist er hinsichtlich der Qualität nicht sehr anspruchsvoll. Er hat sich gut an neutrale, leicht saure und alkalische Böden angepasst. Sie zeichnet sich durch Schnittverträglichkeit aus, erfordert aber keine häufigen Rückschnitte, da sie von Natur aus wächst und sich zu einer regelmäßigen Form entwickelt. Er ist als Solitärbaum im Garten beliebt und passt hervorragend in Kombination mit Nadelbäumen. Sie eignet sich auch zur Anlage von dichten Hecken, die dem Garten eine elegante Note und Individualität verleihen.

Anbau: Für den Anbau ist ein sonniger und halbschattiger Standort geeignet, an trockenen und windigen Stellen ist eine leichte Beschattung und Windschutz besser. Gedeiht am besten in tiefgründigen, durchlässigen Böden mit höherem Humusanteil, die gleichmäßig feucht bleiben, ohne dauerhaft staunass zu sein. Die Bodenreaktion erweist sich als leicht sauer bis neutral, Richtwert pH 5,5–7,0. Nach der Pflanzung wird eine Mulchschicht aus Rinde oder Laubkompost empfohlen und eine regelmäßige Bewässerung in den ersten 2–3 Jahren, später verträgt der Baum auch kürzere Trockenperioden besser. Für intensive Herbstfarben sind Sommerfeuchtigkeit und kontinuierliche Feuchtigkeit zu Beginn des Herbstes wichtig. Gedüngt wird üblicherweise im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Dünger für Ziergehölze. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht notwendig, eventuelle Formkorrekturen erfolgen nach der Blüte oder im Sommer. Die Frosthärte des Kultivars wird mit etwa -26 bis -29 °C angegeben, junge Pflanzen schätzen den Schutz der Wurzeln durch Mulch und einen Standort abseits von Kaltluftseen. Das Gehölz ist in der Regel gesundheitlich zuverlässig, gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben oder Blattflecken bei langanhaltend feuchtem Sommer auftreten. Die Pflanzung von Containerpflanzen ist von März bis November möglich. Bei der Pflanzung in eine Allee wird in der Regel ein Abstand von etwa 2–3 m gewählt, je nach gewünschter Dichte.

Autor: Kamila | Überprüfung: 19.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ziergehölze
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr, 500 und mehr
Blattfarbe: Grün, Rot, Lila, Wein, Orange
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Parrotie B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL

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