Peltoboykinie tellimoides - Peltoboykinia tellimoides Peltoboykinia tellimoides
Artikelnummer: 111774 9999539 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Peltoboykinie tellimoides – eine ausdauernde Rhizompflanze aus der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae), in der Literatur auch unter dem Synonym Boykinia tellimoides geführt. Sie stammt aus Ostasien, hauptsächlich aus Bergwäldern und schattigen Schluchten der Insel Honshū und aus Südostchina, wo sie auf feuchten, humosen Böden in Höhenlagen von etwa 1100–1900 m wächst. Aus einem kurzen Rhizom bildet sie einen sich allmählich ausbreitenden Horst mit auffälligen, langstieligen Blättern. Die Blattspreiten sind handförmig, tief gelappt, am Rand gezähnt und glänzend grün, in gutem Boden können sie 20–40 cm im Durchmesser erreichen. Anfang Sommer erheben sich über den Blättern Stängel mit luftigen, verzweigten Blütenständen kleiner, glockenförmiger bis sternförmiger Blüten in cremeweißer bis gelbgrüner Farbe, die Pollen und Nektar für kleine Bestäuber liefern. Der Duft ist meist unauffällig, die Pflanze ist dornenlos. Im Garten bildet sie ruhige, dichte Flächen im Schatten von Gehölzen und kontrastiert gut mit feinen Texturen von Farnen, Funkien, Schaublättern oder mit lockeren Seggen-Horsten am Wasser.
Kultivierung: Bevorzugt Halbschatten bis Schatten mit diffusem Licht, am besten außerhalb der direkten Mittagssonne, die die Blätter austrocknen kann. Der Boden ist idealerweise tiefgründig, humos und stets leicht feucht, aber nicht dauerhaft vernässt. Es wird die Zugabe von Lauberde und Kompost sowie eine Mulchschicht empfohlen, die für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgt. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Eine mäßige Düngung ist ausreichend, üblicherweise eine Frühlingsgabe von Kompost oder eine mäßige Dosis Staudendünger; zu viel Stickstoff fördert weiches Gewebe. Die Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung und in trockenen Sommerperioden wichtig, Trockenheit an den Blatträndern macht sich schnell bemerkbar. Die Pflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, bevorzugt im Frühjahr und Frühherbst. In Blüte erreicht sie meist 60–90 cm in der Höhe und 50–70 cm in der Breite, bei der Pflanzung wird ein Abstand von 50–60 cm eingehalten, was etwa 3–4 Pflanzen pro m² entspricht. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Horste wird in europäischen Quellen als voll angegeben, orientierungsweise etwa -17 bis -20 °C; in kälteren Lagen hilft eine Winterabdeckung aus Laub und insbesondere ein Boden, der im Winter nicht staunass bleibt. Die häufigsten Schädlinge sind Schnecken an den austreibenden Blättern, Krankheiten sind Blattflecken bei dichter Pflanzung und ständig feuchtem Laub. Das Teilen älterer Horste erfolgt im Frühjahr, im Topf wird sie in einem tieferen Topf mit humosem Substrat und regelmäßiger Bewässerung kultiviert. Im Sommer gedeiht sie in Gesellschaft von Hahnenfuß oder japanischen Anemonen, an Ufern von Teichen wirkt sie natürlich mit Seggen. Die Blütenstängel können nach der Blüte entfernt werden, die Blätter bleiben bis zum Herbst dekorativ.
Autor: Nikol | Revision: 4.2.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Creme |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Peltoboykinia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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