Parnass-Federkopf Pterocephalus parnassi
Artikelnummer: 133788Produktdetailbeschreibung
Parnass-Federkopf - die Pflanze stammt aus Südosteuropa, vor allem aus den Gebirgsregionen Griechenlands und den angrenzenden Teilen Albaniens. Dort wächst sie auf kalkhaltigen Felsen, Schutthalden und in Felsspalten in Höhenlagen von etwa 800–2000 m. Sie bildet dichte, niedrige, teilweise verholzende Matten und Polster, die im Garten je nach Bedingungen und Alter des Horstes meist 10–15 cm hoch und 25–35 cm breit werden. Die Blätter sind immergrün bis wintergrün, graugrün bis silbrig, fein behaart, spatelförmig bis verkehrt eiförmig und haben einen leicht gewellten Rand. Dadurch wirkt das Polster auch außerhalb der Blütezeit dekorativ. Von Juni bis August wachsen kurze, feste Stiele über das Laub. An ihren Enden erscheinen flache Köpfchen aus kleinen, röhrenförmigen Blüten in rosa bis rosavioletten Tönen, die in ihrer Form an Skabiosen erinnern. Nach der Blüte bilden sich trockene Fruchtstände mit feinen Borsten. Die Blüten liefern Nektar und Pollen für sommerliche Bestäuber. Die Pflanze eignet sich für steinige Gartenbereiche, Trockenmauern, Schalen und Kiesbeete. Dort lässt sie sich gut mit Steinbrech, Blaukissen, niedrigem Thymian, Schwingel oder Hauswurz kombinieren.
Anbau: Bevorzugt wird volle Sonne oder leichter Halbschatten an einem warmen, luftigen Standort. Ideal ist ein Schutz vor winterlicher Nässe. Am besten gedeiht die Pflanze in durchlässigem, eher magerem Boden mit Beimischung von grobem Sand oder Kies und mit Kalkgehalt bei einem pH-Wert von etwa 6,5–8,0. In schwereren Böden haben sich ein erhöhter Standort und eine Drainage bewährt, damit sich kein Wasser am Wurzelhals staut. Gegossen werden muss nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit. Danach ist die Pflanze recht unempfindlich gegenüber Trockenperioden. Dauerhaft nasser Boden im Winter erhöht das Risiko von Wurzelhalsfäule. Pflanzen in Gefäßen sollten deshalb an einem geschützten, überdachten Platz überwintert werden. Eine maßvolle Düngung im Frühjahr oder nach der Blüte fördert die Erneuerung der Rosetten. In Steingartenpflanzungen hat sich eine Kiesmulchschicht bewährt. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Es genügt, die trockenen Blütenstiele zu entfernen und im Frühjahr beschädigte Blätter auszukämmen. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Oktober mit Abständen von etwa 25–35 cm, was etwa 9–12 Pflanzen pro m² entspricht. Die Vermehrung ist durch Aussaat oder Sommerstecklinge möglich. Ältere Horste lassen sich auch vorsichtig teilen. Gut eingewachsene Pflanzen vertragen Fröste bis etwa -20 °C, an trockenen Standorten wird sogar eine Frosthärte um -28 °C angegeben. Am empfindlichsten reagiert die Pflanze auf das Zusammenspiel von Tauwetter, Wind und Winternässe. An Schädlingen können im Frühjahr Schnecken und an den Blütenstielen Blattläuse auftreten. Ansonsten gehört die Art zu den widerstandsfähigen Pflanzen.
Autor: Nikol | Revision: 7.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486517 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Primula B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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