Osagedorn Maclura pomifera
Artikelnummer: 50532 50533 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Osagedorn - dieser mittelhohe, sommergrüne Baum erreicht ausgewachsen eine Höhe von 10 bis 15 m und eine Kronenbreite von etwa 6 bis 10 m. Der Osagedorn besitzt eiförmige, ganzrandige Blätter mit lang ausgezogener Spitze, die oberseits glänzend sattgrün sind und sich im Herbst leuchtend gelb färben. Die Triebe sind mit spitzen, etwa 1 bis 2 cm langen Dornen besetzt. Die Pflanze ist zweihäusig, für die Befruchtung sind daher ein männliches und ein weibliches Exemplar erforderlich. Die unscheinbaren, grünlichen Blüten erscheinen von Mai bis Juni. Weibliche Bäume tragen von September bis Oktober auffällige, kugelige und stark höckerige Fruchtverbände mit einem Durchmesser von bis zu 12 cm. Die Früchte sind gelbgrün und sondern beim Aufschneiden einen klebrigen Milchsaft ab. Sie schmecken bitter und sind für den Menschen nicht essbar, verströmen jedoch einen angenehmen Zitrusduft. Eine botanische Besonderheit ist die außergewöhnliche Härte und Elastizität des Holzes, aus dem die amerikanischen Ureinwohner früher die besten Bögen fertigten. Der Baum übersteht Wintertemperaturen bis -24 °C ohne Schäden. In der Gartengestaltung findet der Osagedorn vor allem als imposanter Solitär in großen Gärten, Landschaftsparks oder im städtischen Grün Verwendung, wo er auch belastete Luft verträgt. Früher wurde er gern zu undurchdringlichen, dornigen Hecken und Windschutzpflanzungen gesetzt. Bei der Pflanzung frei wachsender Schutzstreifen oder ungeschnittener Hecken empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 1,5 bis 2 m, damit eine undurchdringliche Barriere entsteht.
Anbau: Erforderlich ist ein offener, vollsonniger und warmer Standort, der für die richtige Holzreife und die Ausbildung der typischen großen Früchte unerlässlich ist. Im Schatten wächst der Baum langsam und verzweigt sich nur wenig. Ideal ist ein tiefgründiger, gut durchlässiger, nährstoffreicher lehmig-sandiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert. Die Pflanze ist jedoch ausgesprochen anspruchslos und gedeiht auch auf mageren, trockenen, steinigen oder im Gegenteil schweren Tonböden, zudem verträgt sie einen erhöhten Salzgehalt des Substrats und das Stadtklima sehr gut. Junge Pflanzen müssen nach der Pflanzung regelmäßig gegossen werden, damit sie zuverlässig einwurzeln. Ausgewachsene Bäume und Sträucher verfügen über ein tiefes, kräftiges Wurzelsystem, das sie äußerst trockenheitsresistent macht, eine zusätzliche Bewässerung ist dann nicht mehr nötig. Eine Düngung älterer Gehölze ist nicht erforderlich. Bei jungen Pflanzen lässt sich das Wachstum im Frühjahr durch Einarbeiten von Kompost oder einem ausgewogenen Dünger fördern. Einen Rückschnitt verträgt der Osagedorn sehr gut und regeneriert sich rasch, was in seiner Heimat zur Anlage undurchdringlicher Hecken genutzt wird (die Pflanze trägt spitze Dornen). Der Erziehungsschnitt junger Bäume erfolgt am Ende des Winters oder im Vorfrühling, dabei werden sich kreuzende Äste entfernt und die Krone geformt. Für Hecken empfehlen sich Abstände von 50–80 cm, bei Solitärbäumen ist die künftige Kronenbreite zu berücksichtigen und ein Abstand von mehreren Metern zu Gebäuden einzuhalten. Ausgewachsen ist die Pflanze vollständig winterhart (bis -24 °C), junge Pflanzen können in extremen Wintern jedoch zurückfrieren, daher empfiehlt es sich, in den ersten Jahren nach der Pflanzung den Stammfuß mit angehäuftem Laub oder Reisig zu schützen.
Autor: Lucie | Revision: 1.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten & Sammlerstücke |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Maclura B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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