Orientalische Fichte 'Aureospicata' Picea orientalis 'Aureospicata'

Artikelnummer: 999832
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Kaukasus-Fichte 'Aureospicata' stammt aus den Bergwäldern des Kaukasus und der nordöstlichen Türkei. An kühlen, feuchten Standorten wächst sie auf tieferen humosen Böden. Im Frühling treibt sie auffallend gelb bis goldgelb aus, im Sommer wechselt sie zu Grün und bleibt im Winter immergrün. Die Krone ist regelmäßig kegelförmig bis eng pyramidisch, dicht verzweigt. Die Nadeln sind kurz, steif und stachelig, das Harz duftet beim Zerreiben. In der Komposition bildet sie einen hellen Akzent zu Eiben, Tannen, Kirschlorbeer, Buchsbaum, Gräsern und Heidekraut.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte 'Aureospicata' - ein üppig wachsender Kultivar, der aus den Bergwäldern des Kaukasus und des nordöstlichen Türkei stammt, wo er an kühlen, feuchten Standorten auf tieferen, humosen Böden wächst. Der Kultivar 'Aureospicata' wird wegen seines auffallend gelben bis goldgelben Austriebs im Frühjahr angebaut. Junge Triebe bringen die Krone für mehrere Wochen zum Leuchten, im Sommer beruhigt sich die Farbe zu Grün und das Gehölz bleibt auch im Winter ein immergrünes Element. Der Habitus ist regelmäßig kegelförmig bis eng pyramidisch, die Äste sind dicht und fein geschichtet, sodass er „weicher“ wirkt als die gewöhnliche Fichte, aber farblich deutlich heller ist. Die Nadeln sind kurz, steifer und stachelig, das Harz duftet beim Zerreiben. In der Nähe von Terrassen und Wegen wird daher oft ein Standort gewählt, an dem die Krone nicht eingegriffen werden muss. Die Blüte erfolgt unauffällig im Frühjahr. An älteren Bäumen können sich kleine männliche Staubkätzchen und hängende Zapfen bilden, die nach der Reife Samen freisetzen. In der Komposition fungiert er als heller Akzent zu dunkelgrünen Eiben, Tannen, Kirschlorbeer oder Buchsbaum, passt auch gut zu Ziergräsern, Heidekraut und Rhododendren, die das Frühlingsgold hervorheben.

Die Orient-Fichte wächst bis zu einer Höhe von 25 m, hat eine breit kegelförmige, bis zum Boden reichende Krone und eine spitze, ausgeprägte Spitze. Die Äste der dunkelgrünen Krone wachsen in Quirlen und ragen in der Jugend schräg vom Stamm ab. Die Nadeln sind 5-10 mm lang und 1 mm breit, vierkantig, glänzend, dunkelgrün mit ein bis vier Reihen weißlicher Spaltöffnungen und sind dicht an der Oberseite des Zweiges angeordnet, den sie dicht bedecken. Männliche Zapfen sind zylindrisch, dunkelrot, 1-2 cm lang und wachsen in den Achseln der oberen Nadeln an älteren Zweigen. Weibliche Zapfen sind anfangs dunkelrot und später purpurviolett, bis zu 3 cm lang, anfangs aufrecht und nach der Bestäubung hängend, wachsen an den Enden der Triebe. Die Orient-Fichte verträgt starke Beschattung, trockene Standorte, heiße Sommer und ist gewöhnlich frostbeständig bis -30 °C, wächst auch gut in dichten Wäldern, ist an pH-Wert und Bodenqualität nicht anspruchsvoll. Obwohl in ihrer Heimat häufige und regelmäßige Niederschläge fallen, passt sie sich problemlos an trockenere Bedingungen heutiger Standorte an. In ihrer Heimat wächst sie an der oberen Waldgrenze. Sie ist nur mäßig tolerant gegenüber verschmutzter städtischer Umgebung und verträgt keine Bodenversalzung.

Anbau: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Ausfärbung der Frühlingszuwachse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 06.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0032 D: PL
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0034 D: CZ
Plant Passport 3: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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