Oregon-Fetthenne Sedum oreganum
Artikelnummer: 722009Produktdetailbeschreibung
Oregon-Fetthenne - niedrige, sukkulente Staude aus der Familie der Dickblattgewächse, natürlich verbreitet entlang der Pazifikküste Nordamerikas von Alaska bis Nordkalifornien. In der Natur besiedelt sie sonnige Küstenfelsen, Felsbänder, Schutthalden und steinige Berghänge, wo nur eine dünne Substratschicht vorhanden ist und Wasser rasch abfließt. Sie bildet kriechende, an der Basis wurzelnde Triebe mit endständigen Rosetten aus kleinen, stark fleischigen Blättern. Das Laub ist frisch grün und geht in voller Sonne oft in bronzerote Töne über, die die Struktur des Teppichs auch in Trockenperioden betonen. Zur Blütezeit erheben sich über dem Bestand niedrige, flache Blütenstände mit kleinen, sternförmigen Blüten in leuchtendem Gelb. Unter mitteleuropäischen Bedingungen blüht sie meist von Juni bis August, in wärmeren Lagen auch bis in den September. Die Blüten liefern Pollen und Nektar für Bestäuber, vor allem für Bienen und kleine Schmetterlinge, der Duft ist unauffällig. Die Pflanze eignet sich für Steingärten, Tröge, Kiesbeete und Trockenmauern sowie für extensive Mischungen auf Gründächern, wo sie andere Fetthennen durch ihre kontrastreiche Blattfärbung ergänzt. Ausgewachsen erreicht der Bestand etwa 7–15 cm Höhe und rund 30–45 cm Breite und bildet so rasch eine Einfassung, ohne häufige Pflege zu benötigen. In der kalten Jahreszeit färbt sich das Laub oft in dunklere, mahagonifarbene Töne.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne und in durchlässigem Boden mit Beimischung von Kies oder grobem Sand, günstig ist ein pH-Wert von etwa 6,5–8. In schweren Lehmböden bewähren sich eine Drainageschicht und ein Hochbeet, damit die Wurzeln im Winter nicht im Wasser stehen. Die Pflanzung erfolgt in Deutschland üblicherweise von März bis Oktober, bei Herbstpflanzung ist eine leichte Mulchschicht aus mineralischem Kies von Vorteil. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung nötig, nach dem Anwachsen verträgt sie Trockenheit, Staunässe schadet ihr mehr als kurzes Austrocknen. Die Düngung bleibt sparsam, im Frühjahr genügt meist Kompost oder eine Gabe Langzeitdünger für Stauden. Der Rückschnitt erfolgt zeitig im Frühjahr durch Entfernen trockener Stängel, Teilung und Verjüngung des Horstes sind eher selten nötig, meist nach 4–6 Jahren. Ausgewachsen erreicht sie etwa 7–15 cm Höhe und 30–45 cm Breite, für eine geschlossene Wirkung rechnet man mit etwa 6–7 Pflanzen pro m² bei einem Pflanzabstand von rund 35–40 cm. Im Gefäß empfiehlt sich ein mineralischeres Substrat mit zuverlässigem Wasserabzug. Sie ist bis etwa -34 °C winterhart, junge Pflanzen profitieren von einem trockenen Winterstandort ohne Winternässe. An Krankheiten kann Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse an jungen Trieben.
Autor: Nikol | Revision: 6.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fetthennen & Mauerpfeffer |
|---|---|
| EAN: | 2284900309533 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß, Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Sedum B: CZ-4282 C: C: 26/FP/0091 D: PL |
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