Orangenbaum 'Moro' Citrus sinensis 'Moro'

Artikelnummer: 127906
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Die Blutorange 'Moro' bietet unter den Bedingungen eines tschechischen Gartens eine Kombination aus Zierwert und zuverlässiger Fruchtbarkeit in Behältern. Der mittelwüchsige Orangenbaum mit glänzend grünen Blättern blüht im Frühjahr mit intensiv duftenden weißen Blüten und trägt vom Herbst bis zum Frühjahr orangefarbene Früchte mit tiefrotem, fast kernlosem Fruchtfleisch von süß-saurer Geschmacksrichtung mit Noten von Himbeeren und Kirschen. Eignet sich für den Anbau an sonnigen, geschützten Standorten und ist selbstfruchtbar.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Pomeranzenbaum 'Moro' <\/strong>- gehört zu den Blutorangen, deren Fruchtfleisch sich bei kühleren Nächten durch Anthocyane rubinrot bis weinrot verfärbt. Die Sorte entstand Anfang des 19. Jahrhunderts als Knospenmutation des älteren Kultivars 'Sanguinello Moscata' in der Region Lentini auf Sizilien und gehört heute zu den am weitesten verbreiteten Blutorangen. In Behältern erreicht sie unter unseren Bedingungen eine Höhe von etwa 1,5–2 m und eine Breite von etwa 1–1,5 m, mit einer kompakten, leicht kugelförmigen Krone. Die Blätter sind immergrün, ledrig, elliptisch, glänzend grün und beim Zerreiben angenehm aromatisch. Die Blütezeit ist hauptsächlich von März bis April, wenn weiße, sternförmige Blüten in kleineren Dolden an den Triebspitzen erscheinen, stark duftend und für Bestäuber attraktiv sind. Die Früchte bilden sich in Büscheln, sind klein bis mittelgroß, etwa 4,5–8 cm, mit einer orangefarbenen Schale, die auf der Sonnenseite oft leicht rötlich gefärbt ist. Das Fruchtfleisch ist saftig, zart, von orange-rot bis dunkel-purpur, der Geschmack süß-säuerlich mit ausgeprägten Noten von Himbeeren, Kirschen und Gewürzen, normalerweise mit sehr wenigen Kernen. Blutorangen 'Moro' werden zum direkten Verzehr, für frische Säfte, Sorbets, Desserts und farbintensive Salate verwendet. Fruchtfleisch und Schale enthalten einen höheren Anteil an Vitamin C, Anthocyanen und anderen Antioxidantien, die zur antioxidativen Aktivität der Ernährung beitragen und daher auch in der modernen Küche und Getränken beliebt sind. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt auch als einzelner Baum Früchte, die Anwesenheit anderer Zitrusfrüchte fördert jedoch die Aktivität der Bestäuber und die Stabilität der Ernte. Im Innenbereich ist ein leichtes Schütteln der Krone oder das Übertragen von Pollen mit einem Pinsel für eine höhere Fruchtansatz nützlich.

Anbau: Orangenbäume gedeihen an einem sehr hellen Standort in warmer, windgeschützter Lage, wo die Krone ohne Zugluft gut ausreifen und die Früchte sich gut ausfärben. Das Substrat sollte luftig und gut durchlässig sein, mit einem pH-Wert von 6,0–6,5 und einem höheren Kaliumanteil für einen ausgewogenen Geschmack. Bewährt hat sich eine Mischung für Zitruspflanzen oder eine eigene Mischung aus etwa 40 % feinem Torf oder Kokosfasern, 30 % reifem Kompost und 30 % mineralischer Komponente zur Drainage, wie z. B. Perlit, Bims oder grober Quarzsand der Körnung 2–4 mm. Die Bewässerung erfolgt gleichmäßig, zwischen den einzelnen Gaben trocknet die Oberfläche leicht ab. Ständige Staunässe erhöht das Risiko von Phytophthora („Wasserfäule“). Von Frühling bis Ende Sommer wird ein Dünger für Zitruspflanzen verwendet, im Mai und Juni wird ein erhöhter Kaliumanteil und eine kontinuierliche Ergänzung von Mikroelementen, insbesondere Eisen, Mangan und Zink, empfohlen. Der Schnitt erfolgt nach der Ernte, überkreuzende und verdichtende Triebe werden entfernt und die helle Mitte der Krone wird erhalten. In Behältern mit einem Volumen von 30–50 Litern bildet sich ein stabiler Fruchtansatz, das Umtopfen nach etwa zwei Jahren in einen etwas größeren Behälter fördert die Vitalität der Wurzeln. Vor den ersten Frösten wird sie in einen hellen Flur oder Wintergarten mit einer Temperatur von 5–10 °C verlegt, wo die Bewässerung reduziert und eine gute Luftzirkulation aufrechterhalten wird. Die Überwinterung bewährt sich am Fenster in einer hellen Garage mit Tageslicht, auf einer kalten Veranda oder in einem unbeheizten Gewächshaus mit einer Temperatur über 0 °C. Orangenbäume sind selbstbestäubend, aber bei wiederholter Blüte in der Wohnung kann ein leichtes Vibrieren der Äste oder eine natürliche Luftbewegung die Fruchtbildung verbessern.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 17.11. 2025

Mehr unter: Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zitruspflanzen
EAN: 2284900434174
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 140-160, 160-180, 180-200
Blütenfarbe: Weiß
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: April, Marsch
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Zitrusfrüchten - /anleitungen-zum-anbau-von-zitrusfruechten/
Fruchtfarbe: Rot, Orange
Ernte-/Reifedatum: Oktober, November, Januar, Dezember, Februar, Marsch
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Citrus B: CZ-4282 C: 25/FP/0025 D: CZ

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