Oliven-Seifenkraut - Saponaria x olivana Saponaria x olivana
Artikelnummer: 52647 9999556 3288 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Saponaria ocymoides - eine niedrig wachsende, polsterbildende Staude aus der Familie der Nelkengewächse, die hauptsächlich für Steingärten, Schotterbeete und Tröge angebaut wird. Es handelt sich um eine Gartenkreuzung zwischen S. caespitosa und S. pumila, weshalb sie kompakt wächst und am häufigsten am Rand des Polsters blüht. Sie bildet schmale, lanzettliche, meist immergrüne Blätter in sattgrüner Farbe und niedrige Triebe, die sanft über den Stein überhängen. Von Ende Mai bis Juli erscheinen kleine sternförmige Blüten in hellrosa Farbe, oft mit dunkleren Staubgefäßen, die auf kleinem Raum sehr gut zur Geltung kommen. Der Duft ist meist unauffällig. Das Gewebe der Gattung Saponaria enthält Saponine, die in Wasser schäumen, daher ist die Pflanze nicht zum Verzehr bestimmt. In der Komposition fungiert sie als rosa Rand und weicher Übergang zwischen Steinen, passt gut zu Felsen-Gänsekresse, Thymian, niedrigen Fetthennen und Steinbrech. Die RHS führt sie als Staude mit einer Höhe von etwa 5 cm und einer Endhöhe von bis zu 10 cm, mit kleinen Blüten von etwa 15 mm in kleinen Büscheln. Der Gartenwert wird durch die Auszeichnung RHS Award of Garden Merit unterstrichen, die langjährig zuverlässigen Pflanzen für Gärten verliehen wird.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne und durchlässigem, eher nährstoffarmem Boden mit Kies, idealerweise mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8. In schweren Lehmböden und in im Winter durchnässten Böden droht Wurzelfäule und Frostschäden, daher sind eine Drainage, Beimischung von Kies und Pflanzung an einem erhöhten Standort ratsam. Die Pflanzen werden je nach Wetter von März bis Oktober gepflanzt, an exponierten Standorten bewährt sich der Frühjahrstermin, damit sie vor dem Winter gut durchwurzeln. Beim Anlegen eines Teppichs rechnet man mit etwa 6–9 Pflanzen pro m² bei Abständen von 30–40 cm, in Rinnen und Schalen wird Platz für Überhänge gelassen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen vorteilhaft, nach dem Einwurzeln verträgt sie Trockenheit. Die Düngung ist sparsam, in überdüngtem Boden wächst die Pflanze mehr ins Laub und blüht weniger. Nach der Blüte hilft oft das Kürzen verblühter Triebe, was die Verdichtung und manchmal auch eine schwächere wiederholte Knospenbildung im Spätsommer fördert. In Behältern lohnt sich mineralisches Substrat und Winterschutz vor dauerhafter Durchfeuchtung. Die Frostbeständigkeit liegt in der Praxis meist bei etwa -25 °C, am empfindlichsten ist sie bei Kahlfrösten und in feuchtem Winterboden. Bei Krankheiten kann Wurzelfäule bei Übernässung auftreten, bei Schädlingen gelegentlich Blattläuse an jungen Trieben. Eine leichte Mulchung mit Kies ist vorteilhaft, da sie die Verunkrautung begrenzt und den Wurzelhals trocken hält. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Blüte ist jedoch kürzer.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 06.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch S) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Saponaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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