Nordmanntanne 'Aurea' Abies nordmanniana 'Aurea'

Artikelnummer: 117196
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Goldgelbe Nadeln lassen den Garten selbst im Winter leuchten, das Wachstum ist ruhig und stetig. Die Sorte der Nordmanntanne 'Aurea' (Abies nordmanniana 'Aurea') treibt im Frühjahr hellgelb bis goldgrün aus, später vergrünen die 2–3 cm langen Nadeln. Im Garten erreicht sie meist 8–12 m Höhe und 3–5 m Breite bei schmal kegelförmiger Krone. Als Solitär im Rasen oder im Hintergrund gemischter Pflanzungen kommt sie besonders gut zur Geltung. Sie gedeiht in Sonne und Halbschatten auf tiefgründigem, humosem, gleichmäßig feuchtem und gut durchlässigem Boden. Der jährliche Zuwachs ist relativ gering und beträgt etwa 7 - 15 cm pro Jahr. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Nordmanntanne 'Aurea' - stammt aus dem Gebirgsbogen entlang der Ostküste des Schwarzen Meeres, vor allem aus dem Kaukasus und dem Nordosten der Türkei. In der Natur bildet sie langlebige, mächtige Bäume, in Kultur wird sie für ihren regelmäßigen Kegelwuchs und die dichte Benadelung geschätzt, die auch in den unteren Partien an den Zweigen erhalten bleibt. Die Sorte 'Aurea' unterscheidet sich durch die Färbung der jungen Nadeln, die hellgelb bis goldgrün austreiben und im Laufe der Saison allmählich in ein mittleres Grün übergehen. Die Nadeln sind flach, 2–3 cm lang, glänzend und tragen auf der Unterseite zwei weißliche Streifen. Die Zapfen entwickeln sich aufrecht an den oberen Ästen, sind walzenförmig, etwa 10–18 cm lang, in der Jugend grün und zur Reife braun. Der Pollen erscheint meist im Mai, die Samen reifen im Oktober. Im Garten wächst die Sorte langsamer und erreicht meist etwa 8–12 m Höhe und 3–5 m Breite, sodass sie eher Platz in mittleren bis größeren Gärten benötigt. Der goldgelbe Austrieb kontrastiert schön mit dunklen Eiben, Hemlocktannen, Stechpalmen oder immergrünen Laubgehölzen im Halbschatten. In der Jugend lässt sie sich auch in einem größeren Gefäß kultivieren. Wichtig sind dabei ein tieferer Container, eine Drainageschicht und regelmäßiges Wässern, denn die feinen Wurzeln der Tannen reagieren rasch auf Austrocknung. Die Düngung erfolgt sparsam: Im Frühjahr genügen Kompost oder ein Langzeitdünger für Koniferen, gegen Ende des Sommers werden Kalium und Magnesium bevorzugt, die das Ausreifen des Gewebes und eine sattere Nadelfarbe fördern.

Die Nordmanntanne ist ein imposanter Baum aus dem Kaukasus mit eleganter, pyramidaler Krone und fein glänzenden, dunkelgrünen Nadeln. Ihr robustes, mächtiges Erscheinungsbild macht sie zu einem beliebten Weihnachtsbaum. In unseren Breiten erreicht sie eine Höhe von 25-30 m. Die Nadeln bleiben das ganze Jahr über an den Zweigen und machen sie auch außerhalb der Weihnachtszeit zu einem attraktiven grünen Element. Sie bevorzugt nährstoffreichere, feuchtere, jedoch keinesfalls staunasse Böden, wächst aber auch auf unterschiedlichen Bodentypen gut. Sie eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte und gedeiht in gemäßigtem Klima. Dank ihrer Robustheit und Frosthärte passt sie in verschiedenste Gärten, von öffentlichen Parks bis zu Privatgärten, auch in kühleren Lagen. Sie ist ein interessanter Solitär, bildet aber auch schöne Gruppen.

Anbau:  Am besten gedeiht sie an einem sonnigen bis halbschattigen, vor starkem Wind geschützten Standort. In der Jugend verträgt sie auch mehr Schatten, mit zunehmendem Alter benötigt sie mehr Licht. Ideal ist ein tiefgründiger, humoser, gut durchlässiger und gleichmäßig feuchter Boden, am besten leicht sauer (pH 5,5–6,5). Trockene, flachgründige, kalkhaltige oder dauerhaft nasse Böden werden nicht vertragen. Sehr gut reagiert sie auf Mulchen, das die Feuchtigkeit hält und das Wurzelsystem schützt. Wässern ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und während langer Trockenperioden wichtig. Die Nordmanntanne verträgt Trockenheit schlecht, besonders in jungem Alter. Eine Düngung ist in der Regel nicht nötig, ein guter Boden genügt. Bei jungen Bäumen kann im Frühjahr ein leichter Koniferendünger gegeben werden. Die Winterhärte ist sehr gut, üblicherweise bis –25 °C, teils auch darüber hinaus. Junge Bäume können jedoch empfindlich auf Spätfröste im Frühjahr und trockenen Winterwind reagieren. Wegen ihrer Empfindlichkeit gegenüber Trockenheit gedeiht sie am besten abseits stark verstädterter Lagen. Ein Rückschnitt erfolgt in der Regel nicht, da der Baum von Natur aus regelmäßig gewachsen ist. Entfernt werden nur trockene oder beschädigte Äste. Ein Formschnitt ist nicht geeignet.

Autor: Kristýna | Revision: 18.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Tannen (Abies)
EAN: 2284900366178
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 1000 und mehr, 800 und mehr, 900 und mehr
Blattfarbe: Grün, Bernstein
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Abies B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL

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