Niedrige Weißwurz - Polygonatum humile Polygonatum humile
Artikelnummer: 3487Detaillierte Produktbeschreibung
Niedrige Salomonssiegel – stammt aus den Wäldern und Gebüschrändern Nordostasiens. Das kriechende Rhizom bildet allmählich kompakte, sich sanft ausbreitende Horste, die im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von 0,15–0,25 m und eine Breite von 0,30–0,45 m erreichen. Aufrechte Stängel tragen paarweise angeordnete, ovale, frischgrüne Blätter. Im Spätfrühling, gewöhnlich im Mai und Juni, erscheinen unter den Blättern einzelne bis paarweise, schmal röhrenförmige weiße Blüten von etwa 2 cm Länge. Nach der Blüte entwickeln sich blauschwarze Beeren, die dekorativ sind, aber nicht zum Verzehr bestimmt. Die Pflanze ist bienenfreundlich und wirkt im Unterwuchs beruhigend, wie eine grüne Naht zwischen Farnen, Funkien, Purpurglöckchen oder Frühlingszwiebelblumen. In kleineren Gärten ersetzt sie oft höhere Salomonssiegel-Arten, da sie eine ähnliche Eleganz bewahrt, aber niedrig und übersichtlich bleibt. Dank ihres niedrigen Wuchses eignet sie sich auch als Bodendecker unter Laubbäumen, wo sie im Frühling Platz für Anemonen und Lerchensporne lässt und im Sommer den Boden vor Überhitzung schützt. Beeren und andere Teile können bei Verzehr Probleme verursachen, daher ist es ratsam, sie außerhalb der Reichweite von Kinderspielen und Haustieren zu platzieren.
Anbau: Eine Waldstaude für Halbschatten bis Schatten, am besten in einem kühleren Mikroklima im Windschatten, wo sich der Boden nicht überhitzt. Geeignet ist ein humoser, lockerer und gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden; in schwereren Böden helfen Drainage und Lauberde, in leichten Böden Kompost. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November; die Rhizome werden flach, etwa 3–5 cm unter der Oberfläche, mit Abständen von 30–45 cm je nach Art und Sorte, eingesetzt. Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig, da Austrocknung die Lebensdauer der Blätter verkürzt, während Staunässe im Winter das Fäulnisrisiko erhöht. Eine mäßige Düngung im Frühjahr mit Kompost oder Langzeitdünger ist in der Regel ausreichend; ein Überschuss an Stickstoff fördert weiches Wachstum. Die Stängel werden erst nach dem Vergilben Ende des Sommers entfernt, damit die Nährstoffe in die Rhizome zurückgezogen werden können. Mulch aus Lauberde hält die Feuchtigkeit, kühlt den Boden und schützt die flach liegenden Rhizome. In einem tieferen Topf mit Drainage und humosem Substrat wird die Pflanze bei konstanter Feuchtigkeit kultiviert. Die Frosthärte der Gattung ist sehr gut, üblicherweise wird sie mit etwa -25 bis -34 °C je nach Art und Herkunft angegeben; empfindlicher sind frisch gepflanzte Pflanzen an einem staunassen Standort. An Krankheiten können Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Schnecken, eine luftige Pflanzung und Bewässerung an den Wurzeln helfen. Die Trockenheitstoleranz ist gering bis mittel; die besten Ergebnisse erzielt eine ausgeglichene Bodenfeuchtigkeit.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 05.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900095627 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Polygonatum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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