Nickender Milchstern Ornithogalum nutans
Artikelnummer: 134736Produktdetailbeschreibung
Nickender Milchstern - ausdauernde Zwiebelpflanze aus der Familie der Spargelgewächse, 1753 von C. Linné beschrieben. Die Heimat liegt in Südosteuropa und Südwestasien, einschließlich des Balkans und der Türkei, in Mitteleuropa hält sie sich stellenweise auch außerhalb von Gärten. Aus einer Zwiebel wachsen schmale, riemenförmige Blätter mit hellerem Mittelstreifen, zeitig im Frühjahr tragen kräftige Schäfte eine einseitswendige, lockere Traube aus 6–15 Blüten. Die Blüten sind 3–4 cm breit, glockenförmig nickend, innen weiß und außen deutlich grün gestreift, an wärmeren Tagen verströmen sie einen zarten Duft. Die Pflanze erreicht meist 20–40 cm und wirkt zur Blütezeit leicht silbrig. Sie eignet sich zum Verwildern im Rasen, zur Pflanzung unter Sträuchern und für Frühlingsbeete, wo sie zwischen austreibenden Stauden einen feinen, aber gut erkennbaren Rhythmus bildet. Gut kombinieren lässt sie sich mit Schneestolz, Traubenhyazinthen, Christrosen, frühen Narzissen oder Zierlauch, der nach dem Einziehen der Blätter die Rolle übernimmt. Die Blüten eignen sich auch für den Schnitt, halten in der Vase mehrere Tage und machen sich gut in lockeren, „wilden“ Sträußen. Die Blüten werden von Bienen und anderen Bestäubern besucht, gegen Wildverbiss ist die Art widerstandsfähiger als viele andere Frühlingszwiebelblumen. Die Pflanze ist nicht essbar, sie enthält herzwirksame Glykoside und kann beim Verzehr Beschwerden verursachen, der Saft kann empfindliche Haut reizen. In naturnahen Gärten ist damit zu rechnen, dass sie sich unter guten Bedingungen über Tochterzwiebeln ausbreitet.
Anbau: Am besten gedeiht sie in Sonne bis Halbschatten, unter laubabwerfenden Gehölzen blüht sie auch ohne intensive Pflege zuverlässig. Geeignet ist humoser Boden mit guter Drainage, der vertragene pH-Wert reicht von leicht sauer bis leicht alkalisch, stark saure Böden sagen ihr nicht zu. Die Zwiebeln werden meist von September bis November 8–10 cm tief mit einem Abstand von 10–12 cm gesetzt, für eine geschlossene Wirkung etwa 60–80 Stk pro m². Die Blütezeit liegt meist im April und Mai, nach der Blüte ziehen die Blätter ein und das Gießen wird reduziert, damit die Zwiebel sicher ausreifen kann. Für die Düngung genügt Kompost oder eine mäßige Gabe Zwiebelblumendünger zu Beginn des Frühjahrs, empfehlenswert ist auch eine Mulchschicht aus Laubkompost im Frühjahr. Ausgereifte Zwiebeln sind in gut drainiertem Boden bis etwa -23 °C frosthart, in Gefäßen sind sie empfindlicher, hier bewähren sich eine Isolierung des Topfes im Winter und ein geschützter Standort. Im ersten Jahr nach der Pflanzung hilft eine dünne Mulchschicht, besonders in offenen Lagen mit Temperaturschwankungen. Häufigstes Problem ist Zwiebelfäule bei Staunässe, vereinzelt fressen Schnecken an jungen Blättern. Die Vermehrung erfolgt durch Abtrennen der Tochterzwiebeln während der Ruhezeit oder durch Aussaat, wobei Sämlinge erst später blühen.
Autor: Nikol | Revision: 3.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch O) |
|---|---|
| EAN: | 2284900494611 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Ornithogalum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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