Nepal-Fingerkraut 'Ron McBeath' Potentilla nepalensis 'Ron McBeath'
Artikelnummer: 133851Produktdetailbeschreibung
Nepal-Fingerkraut 'Ron McBeath' - ausdauernde Staude aus dem Himalaya Nepals, wo sie an sonnigen Berghängen, auf trockenen Wiesen und in steinigem Geröll wächst. An solchen Standorten verankern sich die Wurzeln im mineralischen Untergrund, Regenwasser fließt rasch ab und die Luft zirkuliert frei um die Pflanzen. Die Sorte 'Ron McBeath' ist eine Gartenauslese, benannt nach dem schottischen Botaniker Ron McBeath, der mit der Einführung von Himalaya-Stauden in Verbindung gebracht wird. Die Pflanze bildet einen horstigen, breit ausladenden Wuchs, das Laub erreicht etwa 30–40 cm, in der Blüte meist 40–50 cm, mit der Zeit breitet sie sich auf etwa 50–60 cm aus. Die Blätter sind handförmig geteilt, fein behaart, mittel- bis dunkelgrün und ziehen im Herbst teilweise ein, in milden Wintern kann ein Teil des Laubs erhalten bleiben. Von Juni bis September erheben sich über dem Laub schlanke Stiele mit schalenförmigen Blüten von etwa 2 cm Durchmesser, kräftig rosa bis purpurn mit dunklerem Auge. Die Blüten liefern Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge und bringen so auch in trockene Beete mehr Leben. In der Pflanzung fügt sich die Staude zwischen Steppenstauden ein, etwa zu Salbei, Katzenminze, Lavendel, Schafgarbe und feinen Ziergräsern, im Kies betont sie die Zeichnung der Steine und die Farbe des Mulchs.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne an einem offenen Standort, an dem das Laub nach Regen rasch abtrocknet. Geeignet ist ein durchlässiger, eher magerer Boden mit mineralischem Anteil, typischerweise eine Kiesmischung oder ein Steinbeet. Kalkzugaben und ein pH-Wert von etwa 6,5–8,0 werden gut vertragen, in reinen Torfböden und dauerhaft vernässten Böden kann sie im Winter faulen. Empfehlenswert ist die Pflanzung an einem leichten Hang, im Hochbeet oder in einem Steintrog, wo sich die Drainage besser kontrollieren lässt. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit wichtig, später verträgt die Pflanze Trockenheit besser als Staunässe. Die Düngung beschränkt sich meist auf eine leichte Gabe im Frühjahr, zu nährstoffreicher Boden fördert weichen Wuchs und verkürzt die Lebensdauer des Horstes. Nach der Blüte können die Blütenstiele für ein gepflegteres Bild und zur Förderung der Nachblüte abgeschnitten werden, die Blattrosette bleibt ohne Rückschnitt. In unseren Breiten ist die Staude bei guter Drainage bis etwa -28 °C winterhart, problematisch ist eher Winternässe als tiefe Temperaturen. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober bei frostfreiem Boden, am besten im Frühjahr oder zu Beginn des Herbstes. Gepflanzt wird im Abstand von etwa 25 cm, als Richtwert 16–20 Stk pro m². Krankheiten und Schädlinge treten nur vereinzelt auf, ein Risiko ist vor allem das Überwuchern durch Unkraut in den ersten Jahren, daher bewährt sich ein mineralischer Mulch aus feinem Kies.
Autor: Nikol | Revision: 8.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486494 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Mai, Juni, April, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Potentilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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