Nadelblättriger Bartfaden - Penstemon pinifolius Penstemon pinifolius
Artikelnummer: 3252Detaillierte Produktbeschreibung
Penstemon pinifolius - immergrüner bis halbimmergrüner Halbstrauch aus der Familie der Wegerichgewächse, ursprünglich aus dem Südwesten Nordamerikas, insbesondere aus dem südöstlichen Arizona und dem angrenzenden New Mexico, wo er auf felsigen Aufschlüssen und Schotterhängen wächst. Im Garten bildet er eine niedrige, allmählich verholzende Basis und dichte Büschel feiner, nadelartiger Blätter von sattgrüner Farbe, meist 1–2 cm lang, die an kleine Nadelbäume erinnern und auch außerhalb der Blütezeit die Struktur beibehalten. Von Juni bis August erscheinen an den Triebspitzen lange, schmale, röhrenförmige Blüten in Orange-Rot bis Scharlachrot, oft mit einem wärmeren gelblichen Ton im Schlund, in lockeren endständigen Trauben. Die Pflanze wird normalerweise 25–40 cm hoch und breitet sich auf 30–45 cm aus, sodass sie wie ein kompakter Polster mit ausgeprägter Blütenfarbe wirkt. Die Blüten liefern Nektar und Pollen für Bestäuber, im Garten sind Bienen und Hummeln üblich, und bei einigen Züchtern wird auch die Essbarkeit der Blüten als Dekoration für Speisen angegeben. Im Sortiment gibt es manchmal auch bunte Auslesen mit gelben Blüten. Sie findet Anwendung in Schotterbeeten, Steingärten, auf trockenen Mauern und in Kübeln, wo sie gut mit Lavendel, Katzenminze, Thymian, Fetthenne und niedrigen Gräsern harmoniert.
Anbau: Er benötigt volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, an dem der Boden im Winter nicht dauerhaft nass bleibt. Am besten geeignet ist ein gut drainiertem, sandig-lehmiges bis steinig-kiesiges Substrat mit guter Drainage, im pH-Bereich von etwa 6,5–7,8, oft gedeiht sie auch auf leicht kalkhaltigerem Untergrund. Die Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung wichtig, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze trockenere Perioden, und Staunässe ist riskanter als kurzfristige Trockenheit. Die Düngung wird mäßig gehalten, ein Frühlingskompost oder ein langsam lösliches Düngemittel mit geringerem Stickstoffanteil ist geeignet, damit die Triebe fest bleiben und nicht auswachsen. Nach der Blüte werden die Bestände oft durch leichtes Kürzen der Triebe verdichtet, ein tiefer Rückschnitt ins alte Holz sollte vermieden werden, am Ende des Winters werden beschädigte Teile entfernt und ein Teil der grünen Triebe für ein schnelleres Nachwachsen belassen. Die Pflanzen werden am häufigsten von März bis Mai oder von September bis Oktober gepflanzt, mit Abständen von 35–40 cm, also etwa 6–9 Pflanzen pro m². Reife Pflanzen vertragen in trockenem, gut durchlässigem Boden normalerweise etwa -20 °C. In kälteren Lagen und bei Neupflanzungen bewährt sich eine leichte Abdeckung mit Nadelzweigen oder eine trockene Mineralmulchschicht, die den Wurzelhals im Winter belüftet. In Behältern ist ein Winterschutz des Wurzelballens und vor allem eine Ableitung überschüssigen Wassers erforderlich, da durchnässtes Substrat das Erfrierungsrisiko erhöht. Bei Feuchtigkeit können Wurzelfäule oder Mehltau auftreten, gelegentlich treten an jungen Trieben Blattläuse und in warmen Sommern auch Spinnmilben auf.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 12.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900095139 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Penstemon B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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