Muskatellersalbei Salvia sclarea
Artikelnummer: 125424 125425 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Muskatellersalbei - eine kurzlebige Staude aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die aus dem Mittelmeerraum und den angrenzenden Gebieten Südwest- bis Zentralasiens stammt. In der Natur wächst sie an sonnigen, trockenen Hängen, in steinigen Trockenrasen und häufig auf kalkhaltigen Böden, was sich in ihrer Trockenheitstoleranz widerspiegelt. Im ersten Jahr bildet sie eine bodennahe Rosette von etwa 40–60 cm Breite, im zweiten Jahr kommt sie in der Regel zur Blüte. Die Blätter sind groß, herzförmig-eiförmig, stark runzelig und filzig, graugrün bis silbrig und bei Berührung intensiv aromatisch. Von Juni bis August erscheinen feste, vierkantige Stängel, meist 80–120 cm hoch, mit Scheinquirlen kleiner, zweilippiger Blüten in blauvioletten Tönen. Die Zierwirkung geht vor allem von den großen Hochblättern in Rosa, Lila bis Creme aus. Die Pflanze ist bienenfreundlich und liefert im Hochsommer Nektar und Pollen. Das ätherische Öl enthält unter anderem Linalylacetat, Linalool und das Diterpen Sclareol, weshalb die Art in der Parfümerie sowie als aromatische Zutat für Getränke und Kräutermischungen verwendet wird. Im Vergleich zum Echten Salbei ist sie dekorativer, mit hohen, reich mit Hochblättern besetzten Blütenständen. In der Gestaltung kommt sie in Kiesbeeten und Kräuterpflanzungen zur Geltung.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne bis leichter Halbschatten und ein durchlässiger Boden, der nach Regen rasch abtrocknet. Optimal ist ein lehmig-sandiges bis kiesiges Substrat mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Auf schwereren Böden helfen die Beimischung von Kies, eine Pflanzung an einer leicht erhöhten Stelle und eine Mulchschicht aus feinem Splitt. Junge Pflanzen werden regelmäßig gegossen, nach dem Einwurzeln ist eine Bewässerung nur bei längerer Trockenheit nötig. Eine Überdüngung mit Stickstoff führt zu üppigerem Wuchs und geringerer Standfestigkeit der Stängel. Das Abschneiden verblühter Stängel fördert die Blüte, im Frühjahr werden die Reste der vorjährigen Triebe meist knapp über der Blattrosette entfernt. Gepflanzt wird von März bis Oktober, empfohlen wird ein Abstand von etwa 35–40 cm, also rund 6–8 Stk pro m². Im Kübel wählt man ein größeres Volumen und eine Drainageschicht, gegossen wird häufiger als im Beet, jedoch ohne dauerhafte Staunässe. Die Winterhärte ist hoch, unter den Bedingungen der meisten Regionen Deutschlands überwintert die Pflanze ohne Abdeckung, als Richtwert bis -30 °C. Winterschäden drohen eher in schwerem, nassem Boden. In warmen, trockenen Sommern ist sie sehr widerstandsfähig, bei zu dichter Pflanzung können Echter Mehltau oder Blattflecken auftreten. Schädlinge beschränken sich meist auf Blattläuse an jungen Triebspitzen, ausnahmsweise auf Nacktschnecken an frisch gesetzten Pflanzen.
Autor: Nikol | Revision: 7.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Salbei |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Lila, Blau |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Salvia B: CZ-4282 C: 26/FP/0137 D: IT |
| Plant Passport 2: | A: Salvia B: CZ-4282 C: 26/FP/0059 D: IT |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
