Moor-Kiefer 'Orange Sebastian' Pinus uncinata 'Orange Sebastian'

Artikelnummer: 95921 720146 899018 Variante wählen
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Langsam wachsende Sorte, die etwa 1–1,5 m hoch und 1,2–1,8 m breit wird. Bildet eine dichte, breit kegelförmige bis halbkugelförmige Wuchsform mit kurzen, dunkelgrünen Nadeln, die sich im Herbst und Winter deutlich orange bis kupferfarben verfärben. Dank dieser saisonalen Veränderung wirkt der Garten auch außerhalb der Vegetationsperiode lebendig. Die Sorte ist bis −35 °C voll frostbeständig und eignet sich für volle Sonne in Steingärten und kleineren Gärten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Feldkiefer 'Orange Sebastian' - ein kompakter Kultivar der Feldkiefer, einer Art aus den Hochgebirgsregionen der Pyrenäen und Alpen. In seiner natürlichen Umgebung wächst er an steinigen, gut durchlässigen Hängen in Höhenlagen oft über 1500 m, wo er starkem Wind, intensiver Sonneneinstrahlung und langen, kalten Wintern ausgesetzt ist. Der Kultivar 'Orange Sebastian' wurde wegen seines dichten, kompakten Habitus und der ausgeprägten saisonalen Farbveränderung der Nadeln ausgewählt. Im ausgewachsenen Zustand erreicht er eine Höhe von ca. 1–1,5 m und eine Breite von 1,2–1,8 m. Das Wachstum ist langsam, die jährlichen Zuwächse liegen bei etwa 8–12 cm, was eine langfristige Beibehaltung der Proportionen ohne Eingriffe ermöglicht. Die Krone ist breit kegelförmig bis halbkugelförmig, von der Basis an dicht verzweigt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 3–6 cm lang, fest und während der Vegetationsperiode dunkelgrün. Mit sinkenden Temperaturen im Herbst nehmen sie allmählich orange bis kupferfarbene Töne an, die im Winter ihren Höhepunkt erreichen und bis ins Frühjahr hinein anhalten. Dieser Farbeffekt ist an voll besonnten Standorten am ausgeprägtesten und macht den Kultivar zu einem auffälligen Winterakzent. Die Zapfen sind kleiner, dunkelbraun, mit typisch gebogenen Schuppen und erscheinen eher bei älteren Exemplaren. In der Komposition wird sie in Steingärten, Heidegärten, kleineren Gärten und als kontrastierendes Element zu dunkelgrünen oder blaugrünen Nadelgehölzen eingesetzt.

Moor-Kiefer - eine einzigartige Kiefer, die zu den seltenen und bedrohten Nadelbäumen zählt. Sie zeichnet sich durch eine kompakte, kegelförmige Gestalt aus und erreicht eine Höhe von etwa 10-20 m. Das Wachstum ist eher langsam. Sie ist verwandt mit der Zwergkiefer und der Waldkiefer. Die Nadeln wachsen in Büscheln zu zweit und sind sattgrün gefärbt. Kommt sowohl als Solitär als auch in Gruppenpflanzungen zur Geltung. Auch zur Befestigung von Hängen und Böschungen geeignet. Sie wird auch zur Bonsai-Gestaltung verwendet.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Jana | Überarbeitung: 21.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün, Orange
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0025 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL

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