Moor-Kiefer 'Ježek' Pinus uncinata 'Hedgehog'

Artikelnummer: 96176
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Bildet eine regelmäßige, sehr dichte Kugel mit dunkelgrünen Nadeln und behält ihre Form ohne aufwendige Pflege. Die Krone ist nach 20 Jahren etwa 0,3–0,4 m groß und wächst nur 1,5–2,5 cm pro Jahr. Bei einem Stamm von 40–60 cm erreicht die Gesamthöhe normalerweise 0,7–1,0 m, was sich für Behälter, Steingärten und kleine Vorgärten eignet. Im Vergleich zur gewöhnlichen Bergkiefer Pinus mugo wächst sie deutlich langsamer und wirkt kompakter. Sie bevorzugt volle Sonne bis leichter Halbschatten und durchlässigen Boden, ist zuverlässig frostbeständig. Passt leicht auch in schmale Beete und größere Behälter.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bergkiefer 'Igel' - stammt aus den Berg- und Moorlandschaften Europas von den Pyrenäen bis zu den Alpen, wo sie auf kargen Böden, oft mit hohem Sand- und Kiesanteil, wächst und Wind, Schnee und starke tägliche Temperaturschwankungen verträgt. Die Sorte 'Igel' ist eine Zwerg-Hexenbesenform mit sehr langsamem Wachstum. Im Ziergarten wird sie durch Veredelung vermehrt und wird aufgrund ihrer ausgeprägten Form oft auf Hochstamm veredelt angeboten, wobei die kugelförmige Krone auch im Winter sauber wirkt. Die Krone ist von Natur aus regelmäßig, außergewöhnlich dicht und kompakt, nach 20 Jahren erreicht sie eine Höhe und Breite von 0,3–0,4 m, der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 1,5–2,5 cm. Bei einem Stamm von 40–60 cm liegt die Gesamthöhe je nach Kulturbedingungen normalerweise bei etwa 0,7–1,0 m. Die Nadeln wachsen zu zweit, sind kurz 15–20 mm, tiefgrün und an den Spitzen leicht gebogen, die Knospen sind klein, bräunlich und mit Harztropfen versehen. Von Mai bis Juni erscheinen unauffällige männliche Zapfen und später kleine Zapfen, aber der Zierwert liegt hauptsächlich in der Textur der Nadeln und der Gesamtform. Im Garten eignet sie sich als Solitär für Schotterbeete, Steingärten und Kübel, sie kommt auch in modernen Pflanzungen mit Gräsern oder in japanisch inspirierten Kompositionen bei Steinen, Heidekraut und niedrigen Rhododendren zur Geltung.

Moor-Kiefer - eine einzigartige Kiefer, die zu den seltenen und bedrohten Nadelbäumen zählt. Sie zeichnet sich durch eine kompakte, kegelförmige Gestalt aus und erreicht eine Höhe von etwa 10-20 m. Das Wachstum ist eher langsam. Sie ist verwandt mit der Zwergkiefer und der Waldkiefer. Die Nadeln wachsen in Büscheln zu zweit und sind sattgrün gefärbt. Kommt sowohl als Solitär als auch in Gruppenpflanzungen zur Geltung. Auch zur Befestigung von Hängen und Böschungen geeignet. Sie wird auch zur Bonsai-Gestaltung verwendet.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Überprüfung: 05.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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