Moor-Kiefer 'Bochnik' Pinus uncinata 'Bochnik'

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Pinus uncinata 'Bochník' ist ein Zwerg-Kultivar der Pyrenäen-Kiefer für Steingärten, Kübel und kleinere Gärten, wo sie sich durch langsames Wachstum und einen stabilen, halbkugelförmigen Wuchs auszeichnet. Nach 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 0,5 m und eine Breite von 0,6 m, im Erwachsenenalter bleibt sie unter 1 m. Die Nadeln sind steif und dunkelgrün, die Krone bleibt kompakt. Sie bevorzugt durchlässigen Boden mit einem pH-Wert von etwa 6–8 und ihre Frostbeständigkeit ermöglicht die ganzjährige Kultivierung im Freien. Sie bildet ein niedriges, dichtes „Polster“, das sich leicht zwischen Steine, in Heidegärten und in moderne Gefäße einfügt.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Zwergkiefer 'Bochnik' - eine Zwergform der Pyrenäen-Kiefer, ein Gebirgsgehölz, das natürlicherweise in windigen und steinigen Lagen vorkommt. Im Garten bildet sie einen niedrigen, dicht verzweigten, halbkugeligen Strauch, der auch ohne Eingriffe gepflegt aussieht. Die Nadeln sind steif, dunkelgrün, in Bündeln zu zweit, bleiben mehrere Jahre an den Trieben und bilden ein kompaktes „Kissen“. Die Sorte wächst langsam, erreicht nach 10 Jahren eine Höhe von etwa 0,5 m und eine Breite von 0,6 m und eignet sich daher gut für Steingärten, Heidegärten, Schotterbeete oder als immergrünes Element am Hauseingang. In kleineren Arrangements wirkt sie neben Wacholder, niedrigen Fichten, Heidekraut und Eriken, wo sie einen dunklen, winterlichen Farbakzent setzt. Ältere Zweige werden allmählich braun und lösen sich leicht ab, was im Winter einen angenehmen Kontrast zu den Nadeln bildet. Im Frühjahr können sich kleine Staubkätzchen bilden, die normalerweise im Mai und Juni bestäuben; dekorative Zapfen bilden sich bei Zwergformen seltener. Der niedrige Habitus erlaubt auch den Einsatz in Vorgärten und entlang von Wegen, wo es von Vorteil ist, dass die Pflanze keine Dornen oder giftigen Früchte bildet und in der Nähe von Kindern sicher ist. In Schotterpflanzungen kommt sie besonders auf dunklerem Kies zur Geltung, wo der dunkelgrüne Nadelton hervorgehoben wird.

Moor-Kiefer - eine einzigartige Kiefer, die zu den seltenen und bedrohten Nadelbäumen zählt. Sie zeichnet sich durch eine kompakte, kegelförmige Gestalt aus und erreicht eine Höhe von etwa 10-20 m. Das Wachstum ist eher langsam. Sie ist verwandt mit der Zwergkiefer und der Waldkiefer. Die Nadeln wachsen in Büscheln zu zweit und sind sattgrün gefärbt. Kommt sowohl als Solitär als auch in Gruppenpflanzungen zur Geltung. Auch zur Befestigung von Hängen und Böschungen geeignet. Sie wird auch zur Bonsai-Gestaltung verwendet.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 30.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0027 D: CZ
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

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