Mönchspfeffer Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
Artikelnummer: 80580 9999763 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Keuschlamm - ein sehr interessanter, mittelgroßer Strauch oder kleiner Baum, der sich durch wunderschöne Blüten und einen luftigen Effekt auszeichnet. Er stammt aus dem Mittelmeerraum und Westasien, wo er an sonnigen, steinigen Hängen und in Küstenbuschland wächst. Im Garten bildet er einen laubabwerfenden Strauch bis kleinen Baum mit einer leichten, luftigen Krone und graugrünen, handförmig geteilten Blättern aus 5–7 schmalen Fiederblättchen. Beim Zerreiben duften die Blätter würzig bis salbeiartig. An den Enden der diesjährigen Triebe erscheinen von August bis Oktober schlanke Rispen kleiner zweilippiger Blüten, meist blauviolett, meist 10–20 cm lang, oft in Wellen. Die Blüten werden von Bienen und Schmetterlingen besucht, und der Strauch verlängert die Nahrungsperiode für Bestäuber in einer Zeit, in der viele Gehölze bereits verblüht sind. Die Frucht sind kleine dunkle Steinfrüchte, bekannt als „Mönchspfeffer“, die als Gewürz und in der traditionellen Kräutermedizin verwendet werden, unter anderem wegen ihres Gehalts an Iridoidglykosiden und Flavonoiden. Unter tschechischen Bedingungen erreicht er normalerweise eine Höhe von 2–4 m und eine Breite von 2–3 m, in den wärmsten Lagen kann er zu einem Hochstämmchen gezogen werden. In der Komposition lässt er sich gut mit Lavendel, Perowskia, Salbei, Fetthenne und Ziergräsern kombinieren, wo die feine Textur der Blätter und die späte Blüte zur Geltung kommen. In jungen Jahren wächst er mäßig schnell und fügt nach dem Anwurzeln mehrere Dutzend Zentimeter hinzu. Die Blätter vergilben im Herbst und nach dem Abfallen kommt die Zeichnung der Verzweigung zur Geltung.
Anbau: Die zuverlässigste Blüte bietet volle Sonne und ein warmes, geschütztes Mikroklima, z. B. an einer Südwand oder an einem Hang. Der Boden sollte gut durchlässig mit Drainage sein, mäßig nährstoffreich, eher trocken als dauerhaft feucht, pH-Wert etwa 6,5–8,0; in schweren Lehmböden erhöht sich das Risiko von Winterschäden und Wurzelfäule. Die Bewässerung ist vor allem nach der Pflanzung und während des ersten Sommers wichtig; nach dem Anwurzeln verträgt die Pflanze Trockenheit besser als Staunässe. Gedüngt wird üblicherweise mit einer Frühlingskompostgabe oder einer mäßigen Gabe von Dünger für blühende Sträucher; zu viel Stickstoff führt zu weichen Trieben. Der Schnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr nach dem Ende starker Fröste, da die Blüten am diesjährigen Holz gebildet werden. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in kälteren Regionen bewährt sich die Frühjahrspflanzung. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa −24 °C angegeben; bei niedrigeren Temperaturen können die Äste erfrieren und die Pflanze treibt oft aus der Basis wieder aus. Für eine sicherere Überwinterung helfen eine Mulchschicht in der Wurzelzone und ein windgeschützter Standort ohne Winterstaunässe. Beim Anbau im Kübel wird ein tieferer Container mit einer Drainageschicht verwendet und die Überwinterung an einem geschützten Ort, an dem der Wurzelballen nicht tief durchfriert. Bei der Pflanzung in ein Beet wird ein Abstand von etwa 2–3 m zu anderen Sträuchern gelassen, damit die Krone frei durchscheinen kann. Sie wird normalerweise nicht stark von Schädlingen befallen, gelegentlich können Blattflecken oder Fäulnis in zu feuchten Böden auftreten.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 16.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 300 und mehr |
| Blütenfarbe: | lila |
| Blütezeit: | August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Vitex B: CZ-4282 C: 26/FP/0026 D: IT |
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